Den Harzwald anfassen

Stolberg (Harz): Schloss | Rocksical „Die Harzschützen“ feiert am Freitag Premiere in Stolberg; zwei Vorstellungen folgen

STOLBERG. Von seinem kurzen Blondschopf bleibt in der Rolle des Tilmann Ströbling nichts übrig. Dafür mutiert Christian Venzke äußerlich fast zum d’Artagnan. Am Auerberg nahe Stolberg heißt der jedoch Tilmann Ströbling und ist eine der Hauptfiguren des Rocksicals „Die Harzschützen“. Am Freitag erlebt die Neuinszenierung nach dem Buch von Michael Manthey ihre Premiere. Die Geschichte um den Freiheitskampf der Harzschützen verpackte Komponistin Conny Kanik in 33 Songs. Zwei davon, der Hymnus von Thomas Müntzer „Kumm zu uns“ und Luthers „Aus tiefer Not“ schrieb sie neu. Zum beeindruckenden Rocksical verschmelzen sie durch die Stimmen der sechs Hauptdarsteller. Die Sänger kommen aus Berlin und Dresden, wo sie als freischaffende Künstler leben und von verschiedenen Häusern verpflichtet werden.
Maria Kempgen, in den Rollen des Ännchen Wohlgeboren und der Juliana zu Stolberg, bezaubert durch Anmut, Stimme und authentische Darstellung. „Vier Wochen vor der Aufführung begannen die intensiven Proben. Vorher hat jeder seinen Part für sich einstudiert. Die Songs sind wunderbar. Ich freue mich wahnsinnig und bin schon mächtig aufgeregt!“ „Tanzen, fechten und dann noch den Helden spielen – da freu’ ich mich auf Stolberg. Übrigens, ein schmuckes Städtchen!“, lobt Christian Venzke, der „Tilmann“. Auf die Rolle des „Colerus“ freut sich Ronny Fröde besonders. „Endlich kann ich mal einen Bösewicht spielen!“ Schon bei den Proben ließ er keinen Zweifel daran. In gegensätzliche Rollen schlüpft Christoph Goetten: „Der Harzschütze Hans und der fiese Offizier der Katholischen, Pekher von der Ehr, reizen mich sehr.“ Das erste Mal eine Mätresse spielt Juliane-Maria Wolff. „Das wird ein Spaß“, freut sie sich. Positiv gestimmt ist auch Erfolgskomponistin Conny Kanik, aus deren Feder die Harzschützen-Songs stammen. „Hier im wunderschönen Schlosshof hat man das Gefühl, man könne vom Spielort aus den Harzwald direkt anfassen.“
Ob das so ist, können die Zuschauer am Freitag, Samstag und Sonntag selbst herausfinden. Eingebettet ist die Vorstellung in einen Harzschützenschmaus, der in der Pause gereicht wird. Prickelnder Sekt zu Beginn leitet einen gewiss ebenso prickelnden Abend ein.

Vorstellungen:
Freitag, 13. Juli, 20.30 Uhr; Samstag, 14. Juli, 20.30 Uhr und Sonntag, 15. Juli, 16 Uhr (eine Stunde vorher Einlass). Aufführungsort: Schlosshof in Stolberg

Karten: eventim 01805-570070, Touristinfo Stolberg Ruf 034654-19433 und buero@mantheyevent.de
Weitere Infos: www.die-harzschuetzen.de
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