Ein Weg mit Qualitäten

Kartskönigin Wiebke Berkel, André Richter (Geschäftsstelle Naturpark Südharz NDH), Iris Brauner und Hans Hilpert (Südharzer Karstlandschaft e.V., LK Mansfeld-Südharz), Firouz Vladi (Förderverein Deutsches Gipsmuseum + Karstwanderweg e.V. LK OHA), Michael Kriebel (Biosphärenreservatsverwaltung Karstlandschaft Südharz, LK MSH), Wulf Ehrig (FV Deu. Gipsmuseum/Karstwanderweg e.V.), Sabine Mehne (Landratsamt NDH) (Foto: Koch)
Gemeinsame Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft „Drei Länder – Ein Weg – Karstwanderweg“

Karstwanderweg Südharz zum "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland"
gekürt


Der Karstwanderweg im Südharz ist seit dem 2. September "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland". Dieses anerkannte Gütesiegel verlieh der Deutsche Wanderverband dem 233 Kilometer langen Weg auf der Wander- und Trekking-Messe TourNatur in Düsseldorf. Von den insgesamt elf neu ausgezeichneten Wegen ist der Karstwanderweg in der Biosphärenreservats- und Naturparkregion des Südharzes nicht nur der längste, sondern auch der einzige, der mit Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt gleich durch drei Bundesländer führt.
Wanderer orientieren sich an diesem begehrten Zertifikat, belegt es doch mit den strengen Prüfkriterien die hohe Qualität eines Weges.

Was es bedeutet, den länderübergreifenden Karstwanderweg zum Zertifizierungsverfahren anzumelden, das wissen die Mitglieder der federführenden Fördervereine am Karstwanderweg ganz genau.
"Am Anfang stand der gemeinsame Wille, diese besondere Herausforderung in Angriff zu nehmen", erinnert sich Iris Brauner vom Förderverein aus Sachsen-Anhalt. "Dass wir einen landschaftlich schönen, und aufgrund der besonderen Karst-Geologie einzigartigen Weg haben, wussten wir. Aber allein dies macht keinen Qualitätsweg aus", fügt Firouz Vladi vom Verein aus Niedersachsen hinzu.

So musste der Wegeverlauf an die strengen Qualitätskriterien angepasst werden. Diese fordern zum Beispiel einen hohen Anteil naturnaher Wege - die beim Karstwanderweg nunmehr etwa die Hälfte der Gesamtstrecke ausmachen. Dafür musste der Weg in einigen Abschnitten verlegt werden, ohne jedoch seinen einzigartigen Charakter zu verlieren. Und dieser wird von den vielen Karsterscheinungen, dem stetigen Wechsel zwischen Wald und Offenland und zahlreichen kulturellen Highlights geprägt.

Das Qualitätssiegel vor Augen, haben die Fördervereine in den letzten Wochen und Tagen nochmals alle Kräfte mobilisiert. Andreas Heise, Vorsitzender vom Förderverein aus Thüringen weiß: "Für den Deutschen Wanderverband hat die lückenlose Markierung eines Wanderweges oberste Priorität - und diesen Nachweis haben wir erbracht", freut er sich.

Gleichzeitig verpflichten sich die Vereine, die nun "offiziell bestätigte Qualität" nachhaltig zu gewährleisten. Dies heißt nichts anderes, als den Weg mehrmals im Jahr abzulaufen und vorhandene Mängel umgehend zu beseitigen. "Denn das Wichtigste ist, dass die Erwartungshaltung der zum Teil weit angereisten Wanderer und Touristen nicht enttäuscht wird", so Andreas Heise.
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2 Kommentare
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Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 04.10.2011 | 20:57  
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Manfred Kappler aus Nordhausen | 10.10.2011 | 21:53  
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