Europadorf Auleben und sein Weihnachtsmarkt

Auch im Jahr 2012, traditionell zum 1. Advent, war der Auleber Weihnachtsmarkt am Humboldtschen Schloss und auf dem Neuen Rüxleber Hof das Ziel vieler Gäste. „Es werden jedes Jahr mehr“ – so die spontane Aussage von der „Besatzung“ des Neuen Rüxleber Hofes.
Die historische Kulisse, die anheimelnde Atmosphäre sowie die Angebote – die alle zu einem Weihnachtsmarkt passen - verleihen dem Markt jedes Jahr wieder seine Einmaligkeit.

Nicht nur für die Einwohner des Goldene Aue Dorfes ist der 1. Advent inzwischen ein feststehender Termin. Auleben ist an diesem Tag zugeparkt. Man sieht nicht nur einheimische Autokennzeichen. Auch aus den benachbarten Landkreisen und Bundesländern wird der Zulauf immer mehr – zur Freude der vielen Freiwilligen aus den örtlichen Vereinen, die ehrenamtlich und mit viel Eigeninitiative in ihrer Freizeit zum gelingen der Veranstaltung beitragen.

Das Ensemble der ehemaligen Rittergüter, Kellergewölbe, holpriges Pflaster, Posaunenchor, Märchenspiele, ein Leierkasten, die Museen im Museum, eine Weihnachtspyramide, die vielen kleinen Dampfmaschinen und die liebevoll hergerichteten und individuell gestalteten Stände bilden das Umfeld und das für Auleben charakteristische Weihnachtsmarkterlebnis.

Das vielfältige Angebot, das „Leib und Seele zusammenhält“, fehlte natürlich auch nicht. Die beteiligten Vereine hatten sich auch hier etwas einfallen lassen.
Neben anderen Köstlichkeiten, war allein schon das Verkosten der vielen Glühwein- und Kuchenvarianten, eine nachmittagfüllende Aufgabe.

Eine Attraktion in diesem Jahr war der größte Stollen des Südharzes, mit einer Länge von 2,60 Meter. Die einheimische Bäckerei König hat ihn als Geschenk an den Kirchenchor, für sein 50-jähriges Jubiläum extra gebacken. Bürgermeister Maik Schröter und Ortsteilbürgermeister Thomas Haumer ließen es sich nicht nehmen, das Prachtstück im Schlosskeller anzuschneiten.
Die Besonderheit dieses Stollens war, dass er in einem Stück hergestellt und in einer zweistündigen Backzeit gleichmäßig gebacken wurde. Dafür war es nötig, normale kleine Backbleche zu einem großen Blech zusammenzuschweißen und das ganze entsprechend zu stabilisieren.
Der Backofen der Bäckerei König aus dem Jahr 1963 ist weit und breit der einzige Ofen, wo es noch möglich ist, ein Backwerk in dieser Länge als ganzes zu backen.
Dieser 2,60 Meter lange Riesenstollen bestand nicht, wie auf verschiedenen Weihnachtsmärkten oft üblich, aus einzelnen kleinen und an den Kopfenden beschnittenen Stollen, die dann zusammengeschoben werden, sondern war ein einheitlich durchgebackenes Backwerk.
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