Fest zur Einweihung der Apostelbrücke - Historische Wipperquerung vor dem Verfall gerettet

Die Apostelbrücke erstrahlt in neuem Glanz.
Es war im Jahr 1670, da wurde nachweislich die erste Querung über das Flüsschen Wipper in Niedergebra erbaut. Damals war die Brücke noch aus Holz. Um 1800 entstand dann ein Steinmauerwerk. Die Zwei-Bogen-Brücke hat als Ingenieurbau Seltenheitswert und gilt als erster steinerner Brückenbau der Region. Als befahrbare Brücke war sie unerlässlich für den damaligen Verkehr. Ihren Namen erhielt die Brücke vermutlich im 19. Jahrhundert und er bezieht sich auf Bonifatius, dem Apostel der Deutschen.
Im Laufe der letzten Jahre verfiel die Brücke und war durch die Schäden im Mauerwerk vom Einsturz bedroht. 2010 gründete sich der Förderverein Apostelbrücke e.V., der es sich auf die Fahnen schrieb, die historische Brücke sanieren zu lassen. Dank der Unterstützung vieler privater Spender, dem Denkmalsschutz und verschiedener anderer Stiftungen konnte die Sanierungen 2011 begonnen werden. Sixtus Hermanns betreute als Architekt den Bau, der in diesem Jahr fertig gestellt wurde. Als Sahnehäubchen nach der Fertigstellung kam die Verleihung des Thüringer Denkmalschutzpreises. Die 25 Vereinsmitglieder wurden für ihre Arbeit der vergangenen Jahre in der Kategorie „Technisches Denkmal“ ausgezeichnet.
Am kommenden Sonntag wird nun die Apostelbrücke offiziell mit einem Fest eingeweiht. Los geht es um 10.30 Uhr. Für die Senioren fährt ab 10 Uhr ein Shuttle von den Bushaltestellen an der Halle-Kasseler-Straße und der Feuerwehr an die Brücke. Auf die Gäste wartet ein Gottesdienst unter freiem Himmel, der Festakt, Auftritte des Bläser- und des Männerchores, die Aufführunng eines Theaterstückes sowie ein Entenrennen auf der Wipper. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Ronald Gäßlein.
Bereits am Freitag, dem 30. August, steht ein Seniorennachmittag ab 14.30 Uhr Dorfgemeinschaftshaus auf dem Programm. „Alfons & Friends“ laden am 31. August ab 19.30 Uhr zum Sommernachtstanz, ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus, ein. Wer Lust hat, kann in einem historischen Kostüm erscheinen. Das Schönste wird prämiert.
Text und Fotos: Birgit Eckstein
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