Heute ist Premiere

Wann? 14.03.2012 15:30 Uhr

Wo? Pro-vita-Studio-Bühne, Geschwister-Scholl-Straße 9, 99734 Nordhausen DE
Erwartungsvoll wirft Schulleiterin Uta Triebel einen Blick auf die letzten Arbeiten am Studio-Theater.
 
Das neue "Haus Nr. 9" in der Geschwister-Scholl-Straße.
Nordhausen: Pro-vita-Studio-Bühne | Pro-vita-Akademie eröffnet am 14. März ihre neue Studio-Bühne: 10 Fragen an Schulleiterin Uta Triebel

„Romeo und Julia darf nicht platzen“ ist nicht nur der Titel eines Theaterstückes, sondern auch wörtlich zu nehmen. Mit der Shakespeare-Adaption weiht heute die Pro-vita-Akademie ihr neues Studio-Theater im Haus Nr. 9 in der Geschwister-Scholl-Straße ein. Vor der Aufführung stellten wir Schulleiterin Uta Triebel zehn Fragen.

Wer hatte die Idee zum Theater?

Als in der Blasiistraße vor einogen Jahren ein Modegeschäft auszog, das auf zwei Ebenen platziert war, kam mir die Idee ganz spontan.

Wozu eine eigene Bühne?
Weil wir im Theaterspiel alles das, was uns für die pädagogischen Berufe wichtig ist, anwenden können: Gelerntes aus den Fächern Kinder- und Jugendliteratur und Kommunikation in neue Ideen umsetzen und frei sprechen. Dazu kommen Projekte von der Idee bis zur Aufführung: Schreiben einer Story, Herstellen von Kostümen und Requisite, Kalkulation, Sponsorenakquise und Bewerbung. Alle Projekte spannen einen Riesenbogen zwischen den Fächern und fördern die Sozialkompetenzen unserer Schüler. Höflichkeit, Toleranz, Teamfähigkeit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Zusammenhalt.

Seit wann haben Sie die eigene Studiobühne?
Im Juni 2011 haben wir das sanierungsbedürftige Haus gekauft. Bis jetzt haben die Handwerker und unser Hausmeister ihr Bestes gegeben, um daraus ein Juwel zu machen. Als freier Träger müssen wir jeden Cent, den wir ausgeben, erst einmal verdienen, werden nicht gefördert.

Welches ist das 1. Stück?
„Romeo und Julia darf nicht platzen“, eine humorvoll veränderte Version des Klassikers. Sie spielt in zwei Welten, lässt die Protagonisten vom Heute in die Shakespeare-Zeit und zurück wechseln und dabei viel erleben.

Wie wird die Bühne genutzt?
Pro Jahr kommen etwa 6 neue Stücke. Jedes wird bis zu 8-mal aufgeführt.
Unser kleines Theater ist für jeden zugänglich und professionell ausgestattet. Ein versierter Bühnentechniker setzt das Geschehen mit 12 Scheinwerfern, Nebelgerät, vier Lautsprechern und Headsets vom Technikraum aus ins rechte Licht.

Wer sind die Darsteller?
Schüler des letzten Ausbildungsjahres aller pädagogischen Berufe: Erzieher, Sozialpädagogen, Sozialassistenten und versuchsweise auch die Heilerziehungspfleger. Sie agieren in Doppelbesetzung mit einem behinderten Kind. Das ist toll.

Wie ist die Resonanz?
Die Vorstellungen sind super besucht. Freunde, Eltern, Geschwister, ja sogar Großeltern kommen - und auch viele interessierte Gäste.

Gibt es eine Kooperation mit dem Theater?
Das wäre traumhaft! Ich denke da an die Nutzung einiger Requisiten aus dem Fundus. Wenn wir dort ab und an mal hinein dürften, wäre das wunderbar.

Geben Sie uns einen Ausblick?
Na klar! Im Juni feiert das Musical „Fahr‘ mal wieder U-Bahn“ unserer Erzieherklasse Premiere. Das ist etwas ganz Besonderes!

Danke und toi, toi, toi für die Aufführung heute Nachmittag!

Wissenswertes zur Studio-Bühne:
- im Haus Nr. 9, Geschwister-Scholl-Straße
- 60 Zuschauerplätze
- Bühnenmaße 6,25 x 5,40 m
- Einweihung: 14. März 15.30 Uhr
- 1. öffentliche Aufführung: 14. März, 19.30 Uhr,
- nächste Vorstellung: 15. März um 16.00 Uhr
- Stück: „Romeo & Julia darf nicht platzen“
- Autoren und Darsteller: Sozialassistenten des Jahrgangs 2010

Kontakt und Karten:
Pro-vita-Akademie
Telefon: 03631/98 86 65
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