Neue Fahne über der Burgruine

Silbern schimmert sie schon von weitem: Sie dreht sich leicht im Wind, die neue Wetterfahne über der Burgruine Hohnstein. Die Landrätin hat jetzt die letzte Schraube der Metallfahne am Mast festgeschraubt. "250 Jahre lang ist die Burg Hohnstein nicht eingenommen wurden und mindestens genauso lange soll jetzt unsere neue Fahne halten", sagte Birgit Keller.
Bislang wehten über der Burgruine Hohnstein Wetterfahnen aus Stoff. Doch weil es hoch oben über Neustadt meist kräftig weht und stürmt, haben selbst diese besonders reißfesten Exemplare höchstens ein Dreiviertel Jahr standgehalten. Der Landkreis hatte sich schon einen kleinen Vorrat an Stofffahnen angelegt, damit sie immer gleich wieder ausgetauscht werden konnten. Doch zu schnell war der Vorrat aufgebraucht und deshalb sollte jetzt eine dauerhafte Lösung her, um zerfetzte Fahnen zukünftig ganz zu vermeiden. In der Nordhäuser Firma Schmiedekunst und Metallbau von Herbert Thüne fand der Landkreis einen kompetenten Partner, der nun eine Wetterfahne aus Edelstahl und Aluminium gefertigt hat - passend zur landkreiseigenen Burgruine mit dem Wappen verziert. Etwa 2,50 Meter breit und einen Meter hoch ist die Wetterfahne. Rund 3.000 Euro hat die Metallfahne gekostet. "Die haben sich schnell amortisiert", sagte Birgit Keller. Denn eine Stoffwetterfahne koste über 1.000 Euro - und jedes Jahr musste eine neue her. "Langfristig und nachhaltig" findet auch Neustadts Bürgermeister Dirk Erfurt die neue Fahne. Erbaut wurde die Burg Hohnstein im 12. Jahrhundert und war der Stammsitz der Grafen Hohnstein, die später auch zum Namenspaten des Landkreises wurden, der lange Kreis Grafschaft Hohnstein hieß. 1627 wurde die Bürg gebrandschatzt. Heute ist die Burgruine Hohnstein ein beliebtes Ausflugsziel, seit mehr als 100 Jahren gibt es dort einen Burggasthof und die hohe Aufsichtsplattform bietet einen weiten Rundumblick.
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