November Gedichte

Hallo: Ihr Lieben
Bürger Reporter Als kleines Dankeschön für Eure schönen November Bilder den letzten Wochen mit Raureif und Eiszucker, ein kleine Gedicht.

Novemberlied von Christel Voigt
Ach, ich liebe den November, Wenn vom Meer die Stürme wehn,
Und die weißen Nebelfrauen über feuchte Wiesen gehen.

Wenn die Tage, tiefverschleiert, leise flüstern:
„Kind. sei still“,
Und ich find in meinem Herzen, Alles, was die Seele will.

Wenn im milden Schein der Kerze, sanft sich tastet Hand zu Hand,
in Geborgenheit und Wärme, knüpft sich heiliger Freundschaftsband.

Wenn in trüber Dämmerstunde, Regen tröpfelt auf mein Dach,
Ruft er wie ein Himmelsbote, alle meine Sinne wach.

Wenn es rauscht in mächtigen Bäumen, lautlos dichter Nebel fällt,
wenn die Meereswogen brausen, wandelt sich die alte Welt.

Ach, ich liebe den November! Unter seiner rauhen Schicht,
ist er Vater, Freund, Geliebter, und vor allem – Tor zum Licht!



November
Graue Nebel wallen und gespenstisch steht der Wald,
denn wir haben jetzt November und so langsam wird es Kalt.

Reif bezuckert ist die Welt, als sei sie daraus hergestellt. Spinnennetze, Gräserhalme, alles scheint aus einer andren Welt.

Gespenstisch. stehen Baum und Strauch in den Nebelschwaden,
alles sieht ganz anders aus, als wir es wollen haben.

Ofenwärme, Dämmerzeit, Bratapfelduft und Märchenrunde.
Es ist so, wie zu alter Zeit, bei Omas Geschichten zur Dämmerstunde.

Der November, grau und trübe, wahrliche eine dunkle Zeit,
doch er verwandelt diese Welt, zum Licht der Weihnachtszeit.

Manfred Kappler
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1 Kommentar
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Hannelore Grünler aus Artern | 21.11.2011 | 01:15  
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