V. Harzer Kulturwinter in Ilfeld/Wiegersdorf

V. Harzer Kulturwinter

Erfolgreiche Veranstaltungen in Ilfeld zum V. Harzer Kulturwinter.

In diesem Jahr standen zum Kulturwinter die Ilfelder Kirchen auf dem Programm. Die Geschichte und die Besonderheiten der Ilfelder Kirchen, lockten an beiden Tagen jedes Mal ca. 30 Zuhörer trotz grimmiger Kälte in die Kirchen.
In Ilfeld war das Ziel die 1865 erbaute St. Georg Marien Kirche. Diese Kirche ist die dritte Ilfelder Kirche. Benannt nach der Kloster Kirche St. Marien und der Fleckenkirche St. Georg. Für beide Kirchen wurde eine große Kirche, durch den hannoverschen Kirchenbaumeister und Architekten Conrad Wilhelm Hase, durch den Stift Ilfeld errichtet. Die Schirmherrschaft hatte das hannoversche Königspaar Georg und Marie übernommen. Somit stammen der Doppelname einmal von den beiden Ilfelder Kirchen und ein weiteres Mal vom Königspaar aus Hannover. Besonderheiten sind das alte aus Klosterzeiten stammende Gestühl und das große Kruzifix. Die schönen bunten Glasfenster sind eine weitere Besonderheit, davon ist das Fenster welches Luthers Hochzeit zeigt, ein weiteres Fenster zeigt den Schutzpatron der Kirche, nämlich den Heiligen Georg. Diese Kirche ist eine Kirche von besonderer Bauart mit der größten Orgel des Kirchenkreises.

Entschieden älter ist die alte Wiegersdorfer Dorf- oder Wehrkirche St Javobi aus dem 13. Jahrhundert mit seinen über 1 m starken Mauern und seinen stabilen Turm mit der Einzeigeruhr. Dieser Turm hat nur eine Uhr und diese Uhr hat nur einen Zeiger, auf der Südseite, wo sich die Ansiedlung befand. Die Kirche ist in den Jahrhunderten eineigemale um und ausgebaut worden. Die zur Empore führend Außentreppe ist zwar noch vorhanden, wird aber durch die eingebaute Innentreppe nicht mehr genutzt.
Eine Rarität ist das auf 1635 datierte Epitaphe welches ein Pfarrer Ehepaar zeigt auf welchem die Pest alle 12 Kinder und die Ehefrau dahingerafft hat. Dieses auf einfachen Bretten befindliche Bild wurde 1997 restauriert und anschließend ein Duplikat an gefertigt welches sich im Turm befindet. Das Original befindet sich aus Erhaltungsgründen und Sicherheitsgründen im Nordhäuser Meyenburg- Museum als Dauerleihgabe.
Es wurde auch über die Aufgaben der Lehrer zur Mitarbeit im Kirchdienst und deren Lebensstand gesprochen.
Ilfeld´s Kirchen sind total verschieden und unterschiedlich, aber sie sind alle Beide einen Besuch wert. Die Besucher zum Harzer Kulturwinter bekamen viel Neues und Interessantes zu höhren.
Frau Gisela Hunond hat von der Wiegersdorfer St. Jacobi einen ganz tollen Flyer angefertigt und diesen bei der Veranstaltung mit vorgestellt und verteilt.
Ein großes Dankeschön für diesen Flyer!
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3 Kommentare zum Beitrag
3.469
Karin Jordanland aus Artern am 09.02.2012 um 10:08 Uhr  
10.409
Renate Jung aus Erfurt am 09.02.2012 um 12:23 Uhr  
5.580
Petra Seidel aus Weimar am 09.02.2012 um 12:28 Uhr  
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