Ben kam, lief ... und siegte

Miss und Mister Südharz 2011: Lena Bröder und Benjamin Zütphen
Fünfköpfige Jury wählte am Sonntag in der Südharz Galerie „Miss und Mister Südharz 2011“

Dass Natürlichkeit mehr punktet als falsche Wimpern, Extensions, gestelltes Lächeln und gelernte Sätze zeigte sich am Sonntag zur „Miss-Südharz-Wahl 2011“ in der Südharz Galerie.


Lena Bröder (22) und Benjamin Zütphen (25) erhielten die meisten Punkte und damit die Siegerschärpe. Auch Amina (16) und Niklas (23) auf dem Silbertreppchen sowie Kristina (18)und die punktgleichen Steffen (20) und Tobias (24) begeisterten nicht nur mit attraktivem Aussehen in Ballkleid, Anzug, Bikini und Krempeljeans, sondern mit Natürlichkeit und Spontaneität.

Für Lehramtsstudentin Lena aus Herzberg steht nach wie vor das Studium an erster Stelle, auch wenn die „Miss Goslar 2009“ durch den Sieg am Sonntag an der Miss-Niedersachsen-Wahl teilnehmen wird. Ihren Pferden, die sie pflegt und gern reitet, galt ihr erster Gedanke nach dem Sieg. „Die muss ich nachher noch füttern“, begründete sie ihre zügige Abfahrt.

Früh um 6 Uhr hatte sich Soldat Benjamin aus Kempen am Niederrhein auf den Weg gemacht und getreu dem Motto „Er kam, sah und siegte“ bei seiner ersten Mister-Wahl sofort die Sympathien der Galerie-Besucher und der Jury erobert. Professionell und unverkrampft absolvierte er beide Durchgänge und bewies mit einem sehenswerten Körper, dass Sport ein Patentrezept ist. Der leidenschaftliche Skifahrer war sichtlich überrascht und bedankte sich im Nachgang bei Lebenspartnerin und Freunden.

Zufrieden mit der Entscheidung zeigte sich Sophia Bertels, die im Jahr 2010 das Krönchen der Miss Thüringen erobert hatte und am Sonntag in der Jury Punkte vergab. „Bei meiner Entscheidung hatte ich immer das Potenzial für eine Miss/Mister-Germany-Wahl im Auge. Dem wurden Lena und Ben am besten gerecht“, urteilte sie.
Die Teilnahme an der Miss-Wahl vor zwei Jahren sei für sie eine interessante Erfahrung gewesen, berichtete die Veranstaltungskauffrau aus dem Weimarer Hotel „Elephant“. Doch nun arbeitet sie hinter den Kulissen der Miss-Germany-Coorporation, betreut die Bewerber, übt mit ihnen die Choreografien ein und ist ab und an auch Seelentrösterin. Nicht nur aktiv sieht sie ihre Miss-Zeit nun als beendet. Denn spätestens im Sommer 2012 ist sie eine Misses, nachdem ihre Nummer 1 sie zum Traualtar geführt hat.

Welchen Tipp geben Sie künftigen Bewerbern?
„Man muss sich bei einer Wahl immer wohlfühlen, auch ein wenig dafür leben. Nur dann kommt man natürlich rüber. Vieles kann man vor dem Spiegel üben oder im kritischen Blick von Freunden oder Eltern. Ich finde immer, man muss mit den Augen strahlen können. Dann strahlt der ganze Mensch.“
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