Business Intelligence verschafft den Durchblick


Business Intelligence verschafft Unternehmen einen klaren Blick auf die eigenen Prozesse. Aus den Daten des Unternehmens werden Informationen generiert, die einen unverstellten Blick auf die Stärken und Schwächen liefern. So wird BI zu einem wichtigen Werkzeug in der modernen Unternehmensführung.

Aggregierte Daten

In jedem Unternehmen fallen Daten in verschiedener Form an. Von der Lagerverwaltung bis zur Rechnungsabteilung arbeiten Menschen mit den für sie wichtigen Daten in unterschiedlichen Systemen. Diese Daten sind nicht unbedingt miteinander kompatibel. So arbeitet das Lager zum Beispiel mit ganz anderen Daten als die Rechnungsabteilung.

Die erste Aufgabe ist daher die Einrichtung eines Data-Warehouse. In dieser speziellen Datenbank werden die Daten der einzelnen Prozesse und Systeme zunächst gesammelt und in eine verwertbare Form gebracht. Unterschiedliche Datenformate verschiedener Systeme können hier angeglichen werden.

Während im Unternehmen Daten vor allem von den eigenen Prozessen geliefert werden, ist es im Data-Warehouse des Business Intelligence Systems auch möglich, Daten dritter Parteien zu integrieren. So können auch Zulieferer oder Kunden in die Informationsgewinnung einbezogen werden.

Das Data-Warehouse bildet hierbei einen Schnappschuss ab, der je nach Notwendigkeit aktualisiert wird. Damit werden die einzelnen Systeme weniger belastet.

Während die einzelnen Abteilungen sensitive Daten wie die genauen Anschriften von Kunden verwalten müssen, können sie im Data-Warehouse anonymisiert verarbeitet werden. Damit lässt sich Datenschutz effektiv implementieren.

Information statt Daten


Mit den verfügbaren Daten lassen sich nun sowohl die einzelnen Prozesse als auch das Zusammenspiel der verschiedenen Abteilungen analysieren.

Durch die Konzentration auf Daten, sind die Informationen grundsätzlich von den tatsächlichen Prozessen abstrahiert. Die Inhalte sind nicht der menschlichen Wahrnehmung unterworfen, sondern objektiv.

Durch die Integration von Daten weiterer Quellen lassen sich zusätzliche Informationen gewinnen. Integriert man zum Beispiel die Daten aus dem Customer Relation Management, kann man die Prozesse auf Zielgruppen hin optimieren und diese Informationen in die strategische Entscheidungsfindung einbeziehen.

Durch die Verwendung von Schnappschüssen im Data-Warehouse, lassen sich Veränderungen über die Zeit dokumentieren. So werden die Folgen unternehmerischer Entscheidungen rasch sichtbar. Darüber hinaus lassen sich mittels statistischer Auswertung auch Prognosen für die Zukunft erstellen.


Für Gross und Klein


Die Nützlichkeit der Business Intelligence erschließt sich für große Unternehmen auf den ersten Blick, doch viele kleinere Unternehmen verzichten auf den Einsatz eines solchen Systems zu ihrem eigenen Schaden.

Die Blickwinkel der einzelnen Abteilungen auf das Unternehmen werden zu einem übergreifenden Ganzen verschmolzen. Gleichzeitig können durch entsprechende Analysen Prozesse auch auf die zentralen Vorgänge eines Unternehmens optimiert werden.

In kleinen und kleinsten Unternehmen ist Business Intelligence oft gänzlich in den Kopf einer einzelnen Person ausgelagert. Dadurch entstehen subjektive Eindrücke der Abläufe, die dazu führen können, dass am falschen Ende eines Prozesses eine Veränderung vorgenommen wird. Die Ergebnisse einer mathematischen Analyse erlauben hingegen eine objektive Entscheidungsfindung.
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