Halloween oder Reformationstag?

Reformationstag oder Halloween?
Noch vor wenigen Jahren kannte man kein „Halloween“ sondern den Reformationstag. Nämlich den Tag an dem Martin Luther etwas Weltveränderndes tat. Am Montag, den 31. Oktober 1517, also vor 494 Jahren, am Tag vor Allerheiligen, nagelte Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich dieser Aufruf gegen den Ablasshandel des Papstes. Es war ein Protest gegen die Mächtigsten jener Zeit, denn die Kirche hatte fast alle Macht in ihren Händen. Diese Macht wurde gegenüber der Bevölkerung demonstriert und ausgenutzt. Ablasshandel, Hexenverbrennung und ewige Verdammnis waren die Praxis ohne den Auftrag und die Machtbefugnis dazu zu haben. Die Kirche predigte unverständlich in Latein und Griechisch über die Köpfe der Menschen hinweg. Martin Luther übersetzte auf der Wartburg die Bibel und schuf so die hochdeutsche Sprache. Er predigte deutsch, so dass die Menschen es verstanden, denn es war Ihre Sprache. These 11: „ Jenes Unkraut vom Verwandeln der kirchlichen Strafen in Fegefeuer ist offenbar ausgesät worden während die Bischöfe schliefen. (Matth. 13,25). Luther predigt die Güte, Gnade, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Liebe und Vergebung Gottes und wer an ihn Glaubt der hat das ewige Leben und braucht nichts zu Fürchten.> Evg. Kirchengesangbuch 201 „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. ….. Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren. ……. Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen.“ schreibt Luther in diesem Lied. Was soll nun, das von Amerika rüber gekommene „Halloween“ Gruselgram und Totentanz, „Saures oder Süßes“? Wäre es nicht besser an dem altem historischem festzuhalten. Aber mit Luther und Kirche können ja viele nichts mehr anfangen. Sie sind aber aktueller denn je. Sind wir nicht Treibholz geworden in dieser Zeit. Was haben wir für Götter als Ersatz? Den €uro als goldenes Kalb, Halloween statt Reformationstag, Fernsehen und MP3 , Handy und PC usw. Anstelle von Ruhe und Entspannung, anstelle von Natur und Umweltschutz und vieles mehr. Wollen wir nicht, immer mehr, immer weiter, immer schneller, immer größer und, und, und. Wo führt das hin? Die Bibel hat mehr recht als wir Wahr haben wollen. Der helle Wahnsinn oder vielleicht auch „Halloween“. Ob Sie an etwas Glauben oder nicht, vergleichen Sie die Bibel und das was Luther, Melanchthon und Andere darüber geschrieben haben, mit unsrer heutigen Zeit. Es könnte sein, dass Ihnen die Augen aufgehen und sie erwachen. Begehen wir lieber den Reformationstag, in Erinnerung und Gedenken an die großen Schöpfer der deutschen Sprache und Begründer vieler Schulen, Martin Luther und Phillipp Melanchthon. Jeder Mensch sollte nach dem Willen, dieser Beiden lesen und schreiben lernen. Phillipp Melanchthon (der kleine Grieche) Luthers Botschafter und Sprachrohr wird auch als „Lehrer Deutschlands“ bezeichnet. Es ist Ihre Entscheidung „Halloween“ oder Reformationstag? Luther oder Kürbiskopf? Jeder werde nach seiner eigenen Fasson Selig!
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4 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 25.10.2011 | 06:06  
Michael Steinfeld aus Erfurt | 25.10.2011 | 09:08  
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Petra Seidel aus Weimar | 26.10.2011 | 17:30  
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Lydia Schubert aus Nordhausen | 26.10.2011 | 22:12  
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