Hebamme mit Leib & Seele

Mehr als 3000 kleinen Erdenbürgern half Siegrun Szumodalsky in 40 Berufsjahren auf die Welt. Mit ihren Ideen revolutionierte sie die Geburtshilfe am Südharz-Krankenhaus in Nordhausen und entwickelte Rechtsgrundlagen für ihren Berufsstand in ganz Thüringen.
Nordhausen: Südharz-Krankenhaus | Siegrun Szumodalsky half 3000 Kindern auf die Welt - Kompliment für eine starke Frau

Wenn am 8. März weltweit die Frauen geehrt werden, denken viele Muttis an die eine, die ihren Kindern auf die Welt half: Siegrun Szumodalsky. Über 3000 kleine Erdenbürger erblickten in ihren Händen in 40 Jahren das Licht der Erde.


„Es ist Leidenschaft, ja Berufung“, sagt sie. "Man ist den Frauen sehr, sehr nahe und behält sie ein Leben lang in Erinnerung.“ – Die Hebamme weiß, was sie will. Und das setzt sie durch, immer mit dem Blick auf die Frauen, die sich und ihr großes Glück mit den kleinen Füßchen in ihre Obhut begeben.

Nach dem Abi studierte sie, wurde Hebamme und fing 1971 in der Riemannstraße an. Drei Jahre später war sie schon die „Leitende“, ließ keine Weiterbildung aus. Nach der Wende weniger Kinder: und die Hebammen? Keine Frage für Siegrun Szumodalsky, wenn man Kreißsaal und Station miteinander verbinden würde. Sie entwickelte das Konzept, stellte es deutschlandweit vor, hatte Erfolg. Sie war es auch, die das Thüringer Hebammengesetz erarbeitete und den Hebammenverband gründete. Die weiteste Dienstreise führte nach China. Mit drei Kolleginnen bildete sie sich 1999 in Akupunktur weiter, im Urlaub, auf eigene Kosten, aber immer für die gute Sache: "ihre" Frauen.

„Egal, was wir einführen wollten, unsere Leitung unterstützte uns immer“, schwärmt die kleine große Frau, die heute 12 Hebammen und 10 Kinder- und Krankenschwestern, alle hochqualifiziert, führt. „Wir fühlen uns wie eine Familie, hatten quasi schon Silberhochzeit“, schmunzelt sie, denn mit vielen Hebammen verbindet sie eine über 25-jährige Kollegialität und Freundschaft.

Ihr ganz privates Glück sind Tochter Steffi, der sie übrigens die Hebammen-Gene vererbt hat, und die Enkel Esther, Emil und Adele. Mit ihnen spielt sie im Garten, geht sie ins Theater und auf Reisen, eben als liebe Oma. – Was sie sich noch wünsche? Eigentlich sei sie mit allem sehr, sehr glücklich, sagt sie. Doch: gesund zu bleiben sei ihr größter Wunsch.
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