Tag der offenen Tür am 14. Mai im neuen Seniorenzentrum "Glück auf" Bleicherode

Wann? 14.05.2011 11:00 Uhr bis 14.05.2011 18:00 Uhr

Wo? Seniorenzentrum, Gartenstraße, 99752 Bleicherode DE
Heimleiterin Babette Wolf in einem der zwei Innenhöfe, die allerdings noch fertig gestaltet werden müssen.
 
In frischen Farben präsentiert sich das Seniorenzentrum "Glück auf"
Bleicherode: Seniorenzentrum | Mit einem feierlichem Festakt eröffnet am Samstag, dem 14. Mai, um 11 Uhr das neue Seniorenzentrum „Glück auf“ in Bleicherode. In der Gartenstraße 4, mitten im Zentrum der Stadt, sind bis 18 Uhr die Türen der modernen und barrierefreien Wohnanlage geöffnet. Interessierte können in dieser Zeit das Haus besichtigen und sich unverbindlich beraten lassen.
Am 16. Mai ziehen dann die ersten Bewohner in das energetisch erbaute und hochwertig ausgestattete Pflegeheim ein. Insgesamt stehen 31 Einzelzimmer und 12 Doppelzimmer für 55 alte und pflegebedürftige Menschen aus Bleicherode und der nahen Umgebung bereit. Etwa die Hälfte der Zimmer ist zur Zeit schon belegt. Deren Bewohner kommen entweder aus anderen Einrichtungen um in ihre Heimatstadt zurückzukehren oder aus dem häuslichem Umfeld.
Alle Zimmer verfügen über einen kleinen Flur, ein eigenes Bad mit Dusche und WC, Fußbodenheizung, Telefon- und Fernsehanschluss, automatische Rollladen sowie über eine moderne Rufanlage. Die Belüftungsanlage sorgt für ständige Frischluftzufuhr, ohne die Fenster öffnen zu müssen. Und kein Geräusch dringt von außen durch die geschlossenen Fenster.
Mit 19 bis 24 m² Wohnfläche bieten die Einzelzimmer eine komfortable Größe. Ein Bett und einige Möbel, wie Einbauschrank, Tisch und Kommode gehören zur Grundausstattung der Zimmer, die weitere Möblierung kann vom Senioren selbst mitgebracht werden. Die Doppelzimmer sind für (Ehe-)Paare, aber auch für Demenzkranke die sich zu zweit einfach wohler fühlen vorgesehen. Auch ein Einzug von Paaren, bei denen nur ein Partner Pflege bedarf, ist möglich.
Die räumlichen Voraussetzungen des Seniorenzentrums ermöglichen ein Zusammenleben in kleinen „Wohngemeinschaften“ mit jeweils etwa 8 bis 12 Bewohnern. Im Gegensatz zu anderen Pflegeheimen gibt es im „Glück auf“ keine großen Verkehrsflächen, wie zum Beispiel Speisesäle oder Veranstaltungsräume. Große Veranstaltungen finden dann außerhalb des Hauses statt. Das tägliche Miteinander läuft sehr individuell und familiär ab. Jeder Bewohner darf selbst entscheiden, was er tun möchte und ob er allein oder mit anderen zusammen sein möchte. Auch um welche Uhrzeit jemand aufstehen oder essen möchte, liegt ganz im eigenen Ermessen des Bewohners. Die Zimmer im Erdgeschoss haben alle einen separaten Ausgang beziehungsweise Zugang von außen. So können diese Bewohner das Zimmer verlassen, ohne durch das Haus zu müssen. Auch Besuch kann so direkt empfangen werden. Das Zentrum des „Miteinanders“ sind die Wohnküchen der jeweiligen Gemeinschaften. Alltagsbegleiter unterstützen und assistieren die Senioren bei ihrer individuellen Tagesgestaltung. Diese Mitarbeiter durchaus vergleichbar mit einer Mutter in einer Großfamilie organisieren Termine, kümmern sich um das Essen oder um Beschäftigung. Zwei Innenhöfe laden zum draußen sitzen ein. Im Haus gibt es Fernseh- und Ruheecken für die Gemeinsamkeit.
Direkt im Ortszentrum zwischen Gymnasium und Zierbrunnenplatz gelegen, bietet das Seniorenzentrum kurze Wege zum Markt, ins Café oder wo man sonst auch hinmöchte. Die Senioren leben also dort, wo auch das Leben ist. Eine Bushaltestelle genau vor der Tür, ermöglicht unkompliziert auch Fahrten in Orte außerhalb der Stadt. Gäste sind ständig willkommen, es gibt keine festen Besuchszeiten. Und Parkplätze sind ebenfalls ausreichend vorhanden.
Aber auch wer sein Leben nicht mehr selbst gestalten kann, braucht nicht aus dem Seniorenzentrum auszuziehen, selbst wenn er schwerst pflegebedürftig ist. Qualifizierte Pflegefachkräfte sichern alle fachlich notwendigen Tätigkeiten für alle Pflegestufen rund um die Uhr ab. Wenn das Seniorenzentrum voll belegt ist, werden etwa 50 Mitarbeiter im Haus beschäftigt sein, was auch viele neue Arbeitsplätze in der Region bedeutet.
Der Name „Glück auf“ verdeutlicht die Verbundenheit des Seniorenzentrums mit der Bergbautradition der Stadt. Viele der ersten Bewohner haben auch im Bergbau gearbeitet. Dies ist aber keine Voraussetzung, um ein Platz im Heim zu erhalten. Eine rege Zusammenarbeit mit dem Bergmannsverein der Stadt ist angedacht, so Babette Wolf, Leiterin des Seniorenzentrum.
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