Werkzeugmacher – die Elite der Metallarbeiter

Der Chor formiert sich zum IFA-Lied
Nordhausen: Rolandsstube | Am 04.11.2011 trafen sich die ehemaligen Werkzeugmacher des IFA – Motorenwerkes Nordhausen. Es war ein grandioses Ereignis, seine Kollegen von damals zu treffen. Facharbeiter mit den sogenannten „Goldenen Händen“. Und was waren wir für Fachkräfte! Aber das Motorenwerk in Nordhausen wurde im Zuge der Deutschen Einheit abgewickelt. Warum eigentlich?

Wir waren mehr als 60 Personen. Damit hatte ich niemals gerechnet. Unser toller Chef, Ingenieur Horst Pfeifenbring, war in bester verfassung. Der Leiter der Zerspanungsabteilung, Meister Heinz Raupach, war in Superform, und Willi Bradler, der Organisator des ganzen, ist eben einfach ein Pfundskerl.

Wir hatten alle wahnsinnig viel Spaß. Wir haben damals gut gearbeitet, haben damals auch schon gut gefeiert. Letzteres hat sich erhalten. Das mit dem arbeiten hat sich für die älteren Kollegen erledigt; Rente. Die jungen Kollegen sind in alle Winde zerstreut. Schade für Thüringen. Man spricht doch immer vom Fachkräftemangel. In der Rolandsstube in Nordhausen waren sie am Freitag en Mass.

Eins ist klar, wir treffen uns bald wieder. Denn jünger werden wir ja nun einmal nicht.

Liebe Kollegen, lieber Willi Bradler, euer Freund Nucki sagt Danke für die Einladung. Ich war in den letzten Jahren selten so glücklich wie an diesem Abend.

Aus der Sport- und Blumenstadt Erfurt grüßt

Euer Nucki (Jörg Hoffmann)

BürgerReporter Jörg Hoffmann

Ach, eins habe ich vergessen. Das IFA-Motorenwerk gibt es ja nicht mehr; aber ein tolles Museum auf dem Gelände. Dort, wo das Kulturhaus war. Ein Besuch lohnt sich. Nordhausen überhaupt; vor allem wegen der Menschen. Okay!
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