Auf Sonntagstour durchs Karstgebiet

Die Südharzgemeinde Buchholz
Auf Sonntagstour durch das Karstgebiet vor der Haustür.

Das "Harzfelder - Holz" ein Waldgebiet, man kann sagen vor der Haustür, welches ich noch nicht kannte, hatten wir für unsere Sonntagstour ausgesucht. Wir waren angenehm überrascht. Dieses Waldgebiet erstreckt sich von Buchholz nach Westen, entlang der südlichen Seite des Kohlentales. Es liegt südlich vor den Harzbergen mitten im Gips- Karstgebiet.

Über einen Feldweg gingen wir in den Wald und pirschten uns unweit der südlichen und hochgelegenen Waldgrenze durch den Buchenwald, wobei wir oberhalb der tiefen Karsttäler unseren Weg aussuchten.

Dann standen wir auf einem frischen Meilerplatz, auf dem vor nicht allzu langer Zeit der Kohlenmeiler abgeräumt wurde. Es war alles sehr sauber und aufgeräumt. Die Reste des Meilers waren größenmäßig auf einzelne Haufen sortiert. In der Mitte auf dem gefegten Platz war ein Eisen als Markierung für den Meiler eingeschlagen. Wenige Meter neben dieser Stelle, waren eine Schutzhütte und einige Wegweiser, des Karstwanderweges aufgestellt.

Von hieraus folgten wir dem Karst-Weg, bis rechts auf einer kleinen Anhöhe eine Fichtengruppe stand, welche uns Neugierig gemacht hatte. Wir gingen über die „Wiese“ mit Magerrasen auf diese Baumgruppe zu. Dahinter stand eine Bank in der Sonne von welcher wir erst einmal den schönen Rundblick genossen.
Vor uns Petersdorf und rechts davon die „Rüdigsdorfer Schweiz“, gefolgt von der freien Kreisstadt Nordhausen. im Westen grenzte die Eichsfelder Pforte den Blick ein. Den südlichen Horizont bildet das Kyffhäuser-Gebirge, die Hain- und Windleite.

Wir verließen die Anhöhe und den Magerrasen und wanderten nach Norden in dem Wald etwas bergab und entdeckten schöne Pflanzen welche wir nicht einordnen konnten und nun auf Eure Hilfe angewiesen sind.

Am Rand einer Wiesenfläche stand eine Gruppe von „Köppstuken“. Diese geköpften Hainbuchen hat man früher viel gehabt, aber heute findet man solche "Schniedelbuchen" nur noch recht selten. Sie bedürfen einer jährlichen bis zwei jährigen Pflege.

Unser Weg führt durch die interessante Karstlandschaft mit vielen Erdfällen und tief eingeschnittenen Karsttälern. Es hoch und runter mal in Richtung Norden und dann malwieder nach SO. Dann merkten wir das wir uns im Kreis bewegt hatten, denn wir standen wieder an dem Meilerplatz. Dieses war schon Richtig denn wir mussten ja wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Dieses Mal folgten wir einem anderen Weg und landeten an der Waldgrenze auf der Nordseite. Wir mussten aber in die SO-Richtung. So kletterten wir auf einem Wildwechsel schräg durch die Karsttäler wiedermal Bergauf.

Als wir aus dem Wald rauskamen hatten wir es nicht mehr weit bis zu unserem Ausgangspunkt. Noch einige Meter über die magere Wiese, doch da standen doch wohl drei Champignons, und dann waren wir am Auto angekommen.
So ging eine schöne, sonntägliche Entdeckungstour zu Ende.
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4 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 11.06.2012 | 09:58  
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Manfred Kappler aus Nordhausen | 11.06.2012 | 15:19  
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Hannelore Grünler aus Artern | 11.06.2012 | 22:48  
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Renate Jung aus Erfurt | 12.06.2012 | 00:17  
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