Hier macht das Spielen Spaß - Im Stadtpark entsteht ein "Zauberring"

Spielen in der Natur macht kleinen und großen Kindern Spaß - ob im Kriechtunnel oder in der Sandkiste. (Foto: Fischer)
Von Patrick Grabe

Bis voraussichtlich zu den Sommerferien verwandelt sich der Spielplatz im Stadtpark in einen "Zauberring". Über Geplantes informierte Umweltamtsleiter Steffen Meyer:

„Der vor 20 Jahren angelegte Spielplatz ist eine der wichtigsten größeren öffentlichen Spielanlagen im Stadtgebiet. Trotz intensiver Wartung des damals solide und qualitativ hochwertig gebauten Platzes wird aus Verschleiß- und sicherheitstechnischen Gründen nun die Erneuerung und der Ersatz einiger Geräte notwendig."

Wie wird er aussehen?
Der Spielplatz wird sich deutlich vergrößern, da die vorhandene Fläche nun um eine ringartige, abwechslungsreiche Hügel- und Spiellandschaft bis zum Weg am Ententeich erweitert wird. Natürliche Elemente wie aufgeschüttete Erdwälle dienen als Spielhügel, Steinwürfel und Baumstämme sollen zu Bewegungsspielen animieren und die Fantasie anregen. „Auch das Holz der Eiche, die im Februar am Beethovenring umgestürzt ist, werden wir zum Bau von Sitzelementen oder Kletterstämmen im rundumlaufenden Spielplatzbereich verwenden“, erklärte Steffen Meyer.

Aufgrund dieser Gestaltung hat sich die Stadt auch für den Namen „Zauberring“ entschieden und assoziiert damit die Frage: “Welcher Zauberer hat hier den Ring eines Riesen vergraben?“

Der zentrale Spielplatzbereich wird künftig in zwei Spielflächen unterteilt. "Kleinkindbereich und Geräte für größere Kinder werden räumlich besser getrennt, da die verschiedenen Altersgruppen auch andere Ansprüche haben. Neue haltbare Spielgeräte mit den Schwerpunkten Klettern, Koordination und Bewegung werden im zentralen Teil aufgestellt“, erklärte der Umweltamtsleiter. Dafür sollen einige Geräte erhalten und wieder integriert werden. Besonders beliebte Spielgeräte wie der Sandbagger werden für den Kleinkindbereich erneuert.

Für die größeren Kinder wird es völlig neue Geräte geben wie beispielsweise eine kleine Seilbahn, ein Hängekarussell und das Seilnetzklettergerüst „Superdom“. Auf der umlaufenden Spielstrecke werden ein Trampolin, ein Gurtsprungband, das besonders für Kindergruppen geeignet ist, und eine neuartige Hangrutsche integriert.
„Wir hoffen, dass die Arbeiten in den Sommerferien abgeschlossen sind und die Kinder, Eltern oder Großeltern mit Spaß und Freude den neuen Spielplatz nutzen können.“

Für die derzeitige Nutzungseinschränkung bittet die Stadtverwaltung um Verständnis.

Die Kosten von insgesamt 65.000 Euro für die Spielgeräte einschließlich der Bänke und 60.000 Euro für deren Montage sowie Landschaftsbauarbeiten werden aus Eigenmitteln der Stadt Nordhausen getragen.
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