Neubau gibt Startschuss

Investor Roald Hesse (links) und Assistentin Nadine Knopf besprechen die Baustelleneinrichtung mit Bauleiter Jörg Rieger. Zum Jahresende können die Hausbewohner den Blick auf den Dom genießen.
 
Hofansicht des Mehrfamilienhauses. Gut erkennbar die Balkons und Terrassen jeder Wohnung. (Foto: Planungsskizze: Nadine Stevens)
Nordhausen: Gumpertstraße 14 |

Nach Jahren der Brache tut sich jetzt etwas in punkto Wohnungsbau im Areal Bäcker-/Gumpertstraße


NORDHAUSEN. Seit den Neunzigern gehörte die Brache Bäcker-/Gumpert-/Kranichstraße zu den Sorgenkindern der Stadt. Ursprünglich an einen Investor für den Bau von Tiefgarage und Wohnhäusern veräußert, ist das 5600 Quadratmeter große Grundstück nun wieder in städtischer Hand. Nach Auswertung eines aktuellen Gutachtens über den Zustand der denkmalgeschützten Etagen-Keller in der Kranichstraße werden zeitnah Gespräche mit potenziellen Investoren zum Verkauf und einer möglichen Bebauung geführt.
„Wir haben mehrere Interessenten und streben einen Wohnungsbau an, der sich an das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 2020 (ISEK) anlehnt“, umreißt Dr. Sabine Riebel vom Zukunftsamt der Stadt den aktuellen Stand. Denn trotz sinkender Einwohnerzahlen habe gerade die Altstadt als Wohnstandort große Potenziale, sei für ältere und junge Menschen gleichermaßen attraktiv.

Genau die Vorzüge, die das Wohnen im ältesten Nordhäuser Stadtteil attraktiv machen, haben Bauherr Roald Hesse bewogen, nun als erster loszulegen. Auf dem Mitte der Neunziger erworbenen Grundstück Gumpertstraße 14 (gegenüber dem „Schoko“) wird noch in diesem Jahr ein Mehrfamilienhaus entstehen. Verkehrsberuhigte zentrale Lage und Wohnkomfort durch Fahrstuhl, separaten Abstellraum und begrünte Freifläche sind für junge Familien wie auch Senioren gleichermaßen von Vorteil. Alle sechs Wohnungen verfügen über einen Pkw-Stellplatz direkt am Haus. Mit dem künftigen Einkaufszentrum am Pferdemarkt wird der Nahversorger fußläufig in fünf Minuten erreichbar sein; ebenso die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr mit Straßenbahn und Bushaltestelle.

Nach dem Entwurf von Architektin Nadine Stevens (AING) errichten regionale Firmen ab Ende April auf dem 740 m²-Grundstück ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit ausgebautem Dachgeschoss. Im Dachgeschoss entsteht eine Vierraumwohnung mit großer Dachterrasse. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich jeweils eine Vierraumwohnung mit 115 m² und eine Zweiraumwohnung mit 85 m² Wohnfläche. Alle Eigentumswohnungen verfügen über eine hochwertige Ausstattung, Balkon oder Terrasse in Südwestrichtung, sind lichtdurchflutet und an den Aufzug angebunden. Im Erdgeschoss ist eine Dreiraumwohnung mit Terrasse und eigenem Garten vorgesehen. „Wir legen Wert auf beste Bauqualität, Funktionalität und hochwertige Ausstattung. So wird es auch eine begrünte Gemeinschaftsfläche mit Grillplatz und Spielwiese geben“, umreißt Roald Hesse die Pläne.

„Wir freuen uns, dass es nun mit dem Bauen losgeht. Das Vorhaben des privaten Investors hat Signalwirkung!“ Dr. Sabine Riebel, Zukunftsamt der Stadt Nordhausen

Nach einer zweiten Untersuchung durch den Munitionsbergungsdienst und einer Baugrunduntersuchung soll es Ende April mit dem Bauen losgehen. Alle Weichen sind gestellt, die Baugenehmigung liegt seit Dezember vor. „Mit diesem Wohnhaus möchten wir symbolisch den Startschuss für das Bauen in der oberen Altstadt geben. Gerade dieses Areal verdient Beachtung“, unterstreicht Hesse und lobt die unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Bauordnungsamt.

Kontakt:
Roald Hesse, Telefon 03631-465444,
info@max-immobilien.de
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