NPD-Wahlplakate entfernt

Inzwischen wieder ohne NPD-Wahlplakate: Die "Straße der Opfer des Faschismus" in Nordhausen, Zufahrtsweg zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Im Hintergrund ist der Kohnstein zu erkennen. Foto: Andreas Froese-Karow, KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora
Nordhausen: Straße der Opfer des Faschismus |

Thüringer Landesregierung und Stadt Nordhausen greifen ein - Staatsanwaltschaft ermittelt gegen NPD-Landesvorstand

Die öffentliche Empörung gegen die NPD-Wahlplakate an der Zufahrtsstraße zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, der "Straße der Opfer des Faschismus", hat offenbar Wirkung gezeigt. Auf Veranlassung des Thüringer Innenministeriums hat die Stadt Nordhausen die NPD-Wahlplakate entfernt, die sich gegen die Minderheit der Sinti und Roma richteten.

Hintergrund ist ein laufendes Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mühlhausen gegen die Verantwortlichen des Thüringer NPD-Landesvorstands unter anderem wegen Störung der Totenruhe.

Die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora begrüßt das Eingreifen der Landesregierung und der Stadt Nordhausen und unterstützt die derzeitigen Überlegungen für ein generelles Verbot von Wahlwerbung im Bereich von Gedenkorten.
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