Tränen der Rührung - Überwältigender Benefizabend für die Opfer der Katastrophe in Japan

Gemeinsam mit Tänzerin Fumiko und vielen Freunden hatte die vierjährige Anne (rechts) 400 Origami-Vögel gebastelt und gemeinsam mit Klarinettist Lyuta Kobayaski (hinten) als Dank an die Gäste und Schirmherr Christoph Matschie (links) verteilt. Foto: Kühn
Nordhausen: Theater | In zweieinhalb Stunden erlebten die 451 Besucher des Benefizabends im Theater Nordhausen ein ergreifendes und mitreißendes Programm, das große Emotionen hervorrief, aber auch viel Lebensfreude ausdrückte. Der Beifall, der am Ende nicht aufhören wollte, war der Dank des Publikums an die mehr als 50 Künstler und alle Mitwirkenden hinter der Bühne. Sie hatten sich vor knapp zwei Wochen spontan entschlossen, ihren japanischen Kollegen auf diese Weise persönlich zu helfen. - In der Theater Nordhausen/ Loh-Orchester Sondershausen GmbH sind zwei Tänzerinnen und zwei Musiker aus Japan engagiert.

Der Benefizabend für Japan erbrachte aus dem Kartenverkauf und zusätzlichen Spenden 8795,20 Euro. Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke erklärte noch während des Programms, dass die Stadt Nordhausen diese Spende auf 10 000 Euro aufstocken werde. Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, hatte spontan die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen und der Tänzerin Fumiko Okusawa als Initiatorin des Abends persönlich gedankt.

Auf Bitten der japanischen Botschaft wird die Spendensumme ans Japanische Rote Kreuz überwiesen. - Spontan sagten Fumiko und weitere Solisten des Theaters am Samstag ihre Mitwirkung am Tschernobyl-Benefizkonzert für den 9. April zu.
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