Endlich mehr Platz

"Bei der Einfahrt muss man nur ein Ticket ziehen, das man bei der Ausfahrt ohne Entwertung wieder einschieben kann. Nur, wer länger als 90 Minuten parkt, muss an den Automaten", fasst Axel Höhne zusammen.
Nordhausen: Parkplatz | Schranke reguliert Parken am Einkaufsmarkt in der Bochumer Straße 159 - 90 Minuten Parkzeit gibt‘s gratis

NORDHAUSEN. Eins vorweg: Die Schranke ist keine Schikane, sondern eine Art Hilfseinrichtung für die Kunden des Einkaufsmarktes, die auf Parkplatzsuche sind. "90 Minuten kann jeder kostenfrei parken, erst danach werden Gebühren fällig", erklärt Marktinhaber Axel Höhne.

Seit November 2010 präsentiert sich der Markt nach umfassendem Umbau noch geräumiger und einladender. Mit seinen Öffnungszeiten bis Mitternacht zieht er viele Kunden auch aus entfernteren Stadtgebieten an.

Problematisch war das Parken oftmals dahingehend, dass die Stellflächen vor dem Markt durch Dauerparker blockiert waren - ob durch Anwohner oder Beschäftigte sei dahingestellt.

Das missfiel der Verwaltung, die für ihr Objekt samt Parkflächen nicht nur Pacht an den Grundstückseigentümer zahlt, sondern auch einen erheblichen Betrag für Reinigung und Instandhaltung der Parkflächen aufbringt. Zu all dem kam die Verärgerung der Kunden über dauerhaft belegte Parkflächen. Schließlich sind sie es, denen die Fläche vor dem Markt vorbehalten ist.

Das ließ den Grundstückseigentümer handeln. Mit der Eingrenzung der Fläche und
der Installation der Schrankenanlage wird das Parkgeschehen nun reguliert. "Natürlich kontrollieren wir nicht, ob ausschließlich unsere Kunden hier parken. Wir sind Nachbarn und leben vom Miteinander. Deshalb kann jeder hier parken. Aber eben nur maximal 90 Minuten. Dann muss er zahlen", erklärt Axel Höhne.

Eineinhalb Stunden reichen aus für einen oder mehrere Einkäufe oder den Gang in die Apotheke. Und das Problem der Dauerparker ist gelöst. Am Wochenende und nachts bleibt die Schranke geschlossen.

In dem Zusammenhang verweist der Marktleiter auf viele Neuerungen und das ordentliche Umfeld. Die jahrelang unbefestigte Fläche neben dem Markt ist Geschichte. Zusätzliche Parkflächen für Angestellte in den nun begrünten Randbereichen und gepflasterte Wege werten das gesamte Areal auf.

"Und damit unsere Kunden nicht durch die Schranke verärgert sind, haben wir uns für die einfache Parkkarte entschieden. Wer im Zeitrahmen bleibt, kann den Parkplatz verlassen, ohne an den Automaten zu müssen. Er schiebt die Karte bei der Ausfahrt einfach in die Schrankenanlage. Nur wer länger parkt, muss zum Automaten gehen und sein Ticket dort entwerten. Damit ist das Prozedere so einfach wie nur möglich", erläutert Axel Höhne.

Und wie sehen‘s die Kunden?
"Allen kann man es nie recht machen, aber die Mehrzahl begrüßt die Schranke. Nun hat sie ihren Probelauf hinter sich und schon bald werden die Menschen merken, dass sie keinen Mehraufwand haben, dafür jedoch immer einen Parkplatz!
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