Kindern Grenzen setzen?

Kindern Grenzen setzen? Aber wie?


Die Erziehung unserer Kinder hat sich in den vergangenen Jahrzehnten radikal verändert. Vor knapp 100 Jahren herrschte noch absolute Autorität. Eltern bestimmten über ihre Kinder, ohne sie zu beteiligen. Mit der „Blümchenzeit“ kam die ultimative Kehrtwende. Der antiautoritäre Erziehungsstil wurde populär. Grenzen wurden kaum noch gesetzt und so mochte man denken, daß der Nachwuchs seinen Eltern nur noch auf der Nase herum tanzt. Und heute? Heute ist alles möglich. In weiten Teilen der Gesellschaft hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass weder zu starre Grenzen, noch grenzenlose Freiheit gut geeignet sind, um Kinder auf Ihrem Weg zu selbstständigen und gefestigten Persönlichkeiten zu begleiten.

Mit liebevoller Konsequenz ist alles möglich.

Jeder Mensch erlebt die Liebe und Zuneigung seiner Mitmenschen auf eigene ganz individuelle Art. Sobald Grenzen überschritten und Regeln missachtet werden, fühlen wir aber alle das gleiche – nicht geliebt zu werden!
Unsere Kinder sollten an Grenzen stoßen und sich an ihnen reiben. Denn dann machen sie wertvolle Erfahrungen, lernen also für's Leben. Zu enge Grenzen bewirken jedoch das Gegenteil. Geraten Kinder ständig mit uns in Konflikt schädigt dies langfristig das Selbstwertgefühl. Damit einhergehend nimmt auch die Fähigkeit konstruktiv zu handeln ab oder hat erst gar keine Chance sich zu entwickeln.

Eine schmaler Grad

Kindererziehung ist keine exakte Wissenschaft und sie hat viel mit der Persönlichkeit des Erziehenden zu tun. Sie ist eine Gradwanderung, in der man manchmal auch ins wanken gerät. Es gibt sie in jeder Familie: diese speziellen Situationen in denen scheinbar nichts funktioniert. Gut, wenn man sich dann Zeit für seinen Nachwuchs nehmen kann.
Grenzen setzten und Regeln einhalten kann man lernen. Wie das funktionieren kann und was man dazu braucht, möchte ich in einen zweitägigen Kurs (Montag, ab 22.09.2014, 18:30 Uhr) in der Volkshochschule Nordhausen vorstellen. Anhand vieler praktischer Beispiele werde ich Ihren Blickwinkel erweitern und den Alltag mit ihren Kindern oder Enkeln verschönern.

Katja Muras, Erziehungsberaterin
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