Mit der Hexe unterwegs

Eine neue Karte führt Radwanderer durch den Harz und macht sie mit viel Wissenswertem bekannt: vom Untergrund der Strecke bis hin zu Sehenswürdigkeiten. (Foto: Martin Wiethoff)
Von Martin Wiethoff

Die Hexe weist Radtouristen auf einer Strecke von 310 Kilometern durch drei Bundesländer den Weg rund um den Harz. Thüringen ist daran nur mit 32,3 km beteiligt. Von Stempeda im Osten bis Ellrich im Westen führt der aktuelle Streckenverlauf zum großen Teil über Landstraßen. Da dies für Radwanderer wenig attraktiv ist, wollen der Landkreis mit dem Regionalverband Harz und die anliegenden Kommunen teilweise neue Streckenverläufe erarbeiten und die entsprechenden Wege ausbauen oder auch neu anlegen. Der Radrundweg soll bis 2013 noch attraktiver werden, denn er ist der einzige Fernradweg im Harz. Bis dahin ist eine Förderung von bis zu 90 Prozent möglich.

Kürzlich erschien ein neues Kartenheft im Maßstab 1:50.000. Auf 70 Seiten mit 23 Kartenblättern erfährt der Radfahrer aktuell Wissenswertes zur Wegstrecke, zum Zustand des Untergrundes und zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Piste.

Der Radweg beginnt und endet in Goslar, kann aber als Rundweg auch an jedem anderen Ort beginnen. Wer nicht die komplette Strecke fahren will, findet häufig Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel oder kann sich selbst mit Hilfe der Karten eine eigene Rundtour zusammenstellen.

Erstellt wurde der Radwanderführer von der Kartographischen Kommunalen Verlagsgesellschaft. Geschäftsführer Frank Böhme ist den Weg selbst abgeradelt, um die Informationen auf den neuesten Stand zu bringen. Wirtschaftsförderin Sabine Mehne vom Landratsamt ist überzeugt: "Auch die aktuelle Streckenführung ist sehr attraktiv. Man kann Abstecher zu Sehenswürdigkeiten, beispielsweise zur Burgruine Neustadt, unternehmen."

Der Radwanderführer ist in der Touristinformation im Harzquerbahnhof, in der Stadtinfo, im Buchhandel oder im Internet beim Verlag (www.kk-verlag.de) erhältlich. Zum Kartenheft gibt es einen GPS-Track, den der Verlag auf Wunsch auch per EMail zusendet. Da die Strecke nicht immer optimal ausgeschildert ist, lohnt sich diese satellitengestützte Navigation vor allem für Ortsfremde.
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