Rund um die "Kelle" unsere Sontagstour

Gweo-Punkt Information zur Kelle in Appenrode am Ausgangspunkt
 
Zechstein- Gesteinsschichten mit Spaltenbildungen
Rund um die „Kelle“ unsere Sonntagstour,
von Appenrode zur Kelle über die Hügel nach Werna. Von Werna zum Osterfeuerplatz zur Jagdhütte ins Tal der Ellern, weiter im Tal abwärts nach Appenrode. Eine interessante, vielseitige und abwechslungsreiche Tour. Hierbei ging es nicht nur auf Wegen sondern auch der Nase nach wie man so schön zu sagen pflegt. Bei Regen starteten wir und fuhren zum Friedhof in Appenrode auf den Parkplatz. Es ging die Platten und Feldstraße bis zum Waldstück in welchem sich die Kelle befindet. Die Kelle ist eine Karsthöhle mit einem See im inneren.

Hierbei handelt es sich um das älteste Naturdenkmal des Landkreises Nordhausen oder auch des Natur- und Geopark Südharz. Um die Kelle herum befinden sich weitere Erdfälle (Dolinen). An der Kelle selbst ein Schild (Kelle gesperrt) und eine Sperre aus Absperrband. Da der Weg hinunter Eisfrei war, wagten wir den Abstieg, es hat sich auch gelohnt, denn als wir unten waren kam die Sonne und schien direkt in die Höhle, welches die Bilder zeigen. Auch die vielen Eisstalagmiten welche Annett Deistung neulich schon gezeigt hat, waren noch vorhanden. Der eine oben rechts, ist die Heilige St. Barbara aus Eis, diese war vor ca. 2 Jahren auch schon so aus Eis zusehen.
Wir waren nicht die einzigen hier unten gewesen, was eine frisch weggeworfene Bierflasche zeigte. Diese wurde selbstverständlich von uns mit nach oben genommen, denn solche Umweltfreunde lieben wir sehr.
Von hier ging es weiter in Richtung Ellrich bis zum Rastplatz „Martinshofblick“. Hier ging es nun rechts, über die Wiese, auf ein Wäldchen zu welches auf einem Plateau stand. Dieser Hügel sah aus wie eine alte Halde. Nun ging es nach links am Feldrand entlang in Richtung Werna. Hier auf dem Acker, lag eine bunte Mischung von Gesteinsarten, auf dem Kies ähnlichen Boden, als ob dies mal ein Flussbett gewesen wäre. Der Boden verriet eine größere Anzahl von Trittsiegeln, Schwarzwild, Rehwild und Rot und Damwild sowie vom Fuchs.

Wir folgten dem Feldrain und querten eine Streuobstwiese, von welcher wir einen schönen Blick auf den kleinen aber schmucken Ort Werna hatten mit seiner Kirche und dem „Spiegelschem Gutshaus“ in welchem sich der Informationsstützpunkt des Geopark Harz befindet. Wir gingen bei den ersten Häusern in Richtung Harz, über einen Spielplatz und weiter hinauf zum Osterfeuerplatz. Es ging immer weiter in Richtung Harzberge, vor uns das Dach einer einzelnen Hütte. Unsere Neugierde führte uns zu einer ganz tollen Jagdhütte mit Feuerplatz und Sitzgruppen welche buchstäblich zum verweilen einladen.

Etwas links haltend führte uns unser Weg in das Tal des Ellerbaches. Über ein Brückenrohr kamen wir auf die andere Seite, nur gut das hier der Frost noch im Boden war, sonst wären wir im Morast stecken geblieben. Wir wählten den Talweg in Richtung Appenrode, denn der Weg auf die Bergköpfe war total vereist also nicht passierbar. Es ging in der Sonne immer schön am Waldrand zwischen Hang und Wiese mit Bach entlang. Dann kamen wir an eine Fütterung an einem größeren befahrenen Waldweg, welcher uns zu aufgefahren schien.

Deshalb wählten wir einen schmalen Weg durch die Büsche. In der Senke eine kaputte Brücke, auch hier rettet uns der noch vorhandene Frost im Boden vor nassen und schlammigen Schuhen. Der Weg wurde fester und breiter, am sah es aus wie Pingen und auf dem Weg Reste von Schwerspat, ob hier mal mach Baryt geschürft wurde? Nun ging es immer schön am Bach entlang in Richtung Appenrode. Interessante Wurzeln und Bäume standen hier am Weg wodurch dieser zu einem schönen Erlebnis wurde. Appenrode kam in Sicht, der Weg führte ins Freie und hier im Windschatten und in der Sonne, war es uns schon fast zu warm.
Es kam einen vor als hätten wir schon Ende März, anstelle von Februar. Bei Regen gestartet und mit strahlenden, wärmenden Sonnenschein wieder nach Haus gekommen. Wir erreichten Appenrode durch die Bärenecke gingen durch den Ort. Noch ein Blick auf das St. Jacobi Kirchlein oben an Berg und wir waren am Parkplatz. So endete ein herrlicher Wandertag bei Sonnenschein und Frühlingsluft.
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17 Kommentare
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 26.02.2012 | 20:33  
3.760
Annett Deistung (HarzWusel) aus Nordhausen | 26.02.2012 | 21:06  
1.794
Manfred Kappler aus Nordhausen | 26.02.2012 | 21:37  
9.688
Hannelore Grünler aus Artern | 26.02.2012 | 22:15  
1.794
Manfred Kappler aus Nordhausen | 26.02.2012 | 22:30  
12.760
Renate Jung aus Erfurt | 27.02.2012 | 00:11  
5.678
Gunter Linke aus Saalfeld | 27.02.2012 | 11:56  
3.863
Karin Jordanland aus Artern | 27.02.2012 | 13:46  
5.691
Petra Seidel aus Weimar | 27.02.2012 | 14:40  
1.794
Manfred Kappler aus Nordhausen | 27.02.2012 | 20:12  
12.760
Renate Jung aus Erfurt | 27.02.2012 | 22:38  
3.863
Karin Jordanland aus Artern | 28.02.2012 | 13:15  
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Manfred Kappler aus Nordhausen | 28.02.2012 | 22:00  
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Lydia Schubert aus Nordhausen | 28.02.2012 | 23:31  
3.863
Karin Jordanland aus Artern | 29.02.2012 | 11:43  
12.760
Renate Jung aus Erfurt | 29.02.2012 | 17:16  
1.794
Manfred Kappler aus Nordhausen | 29.02.2012 | 20:19  
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