Wandern als Ausgleich zur Hektik des Alltags

unweit vom Torfhaus im fast leeren Oderteich (Digi-Selfie)
 
Selkefall bei Alexisbad
Oberharz am Brocken: Wanderregion | (112) -

Was uns antreibt bei der
Harzer Wandernadel mitzumachen.


Es sind Momente wie auf den Fotos. Sie lassen uns die Realität des Lebens für einige Stunden vergessen und zaubern uns ein Lächeln ins Herz!

Nicht die Anzahl der Stempel zählt. Nein! Wenn mein Mann und ich wandern gehen, dann ist der Weg das Ziel. Es sind diese Wandertage, an denen mein Mann und ich für niemanden aus der großen Familie erreichbar sind. Handy? Nicht an, dass ist mir sehr wichtig. Jeder Schritt in die Natur ist für mich Entspannung und Ausgleich zum Beruf und für meinen Mann ist Wandern pure Erholung. Für die Streckenplanung bin allerdings ich verantwortlich. Dafür ist mein Mann für die Marschverpflegung und das Fahren zuständig. Wir ergänzen uns dabei ohne Worte.

Ich finde es immer wieder überraschend, über was man sich auch als Partner auf Wanderungen
so alles unterhält. Doch manchmal gehen wir auch Minutenlang schweigend und die Natur betrachtend einfach so nebeneinander her. Bei der Orientierung im Wald sind ein GPS-Gerät
und aktuelle Wanderkarten sehr zuverlässig Helfer, wenn einen die Beschilderung versucht in
die Irre zu leiten.

Die selben Ziele werden nur selten auf dem gleichen Weg angewandert, damit das Wandern nicht eintönig wird. Meistens gestalte ich die Strecke als Rundtour, wenn es das Wegenetz im Harz her gibt. In den letzten Jahren ist uns ganz wichtig geworden, zu jeder Jahreszeit in den Harz zu fahren. Nur bei strömendem Regen und starkem Schneefall bleiben wir zu Hause. Natürlich dürfen Fotos nicht fehlen. Sollten wir irgendwann einmal alle Stempelstellen angewandert haben, dann werde ich ein dickes Fotobuch mit den schönsten Momentaufnahmen gestalten.

Und natürlich werden wir uns zum Kaiserpaar krönen lassen. Doch das wird wohl noch einige Zeit dauern. Immerhin sind wir 2008 schon zum Königspaar ernannt worden. Doch bis zur Kaiserwürde ist es noch ein gutes Stückchen Weg. Wieso wir 2014 erneut angefangen haben im Harz zu wandern, darüber werden ich in meinen nächsten Beiträgen gerne berichten.

Es gibt nichts Schöneres als durch die Natur zu streifen, sie zu achten und sich als Teil davon zu empfinden. Schon die Vesper am Wegesrand auf einem Baumstamm, auf blühenden Wiesen oder im Herbstlaub mitten im Wald ist wie Urlaub. Kein Handyklingeln vom Nachbartisch, kein lautes Durcheinandergerede in der Gastwirtschaft - zumal wir bei dem derzeitigen Schlamm statt Schnee mit unseren schmutzigen Wanderschuhen und dreckigen Hosen sicher auch auffallen würden. Nein, nur der flüsternde Wind und Geräusche der Natur sind unsere Tischnachbarn. Mehr brauchen, mehr wollen wir nicht!

Mit freundlichem Wandergruß empfehle ich Wandern in der Natur gegen Stress.

Annett Deistung aus dem Südharz

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Wer das Gedankengut anderer kopiert und als das seine vermarktet, der ist ein armer Mensch.
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Constanze Fuchs aus Gotha | 09.02.2016 | 13:08  
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 09.02.2016 | 15:12  
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Renate Jung aus Erfurt | 09.02.2016 | 17:24  
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