Den Schwung aus Martinroda mitnehmen

Auch Martin Hauswald traf gegen Martinroda. Er markierte das 8:1 für Wacker. Foto: Lars Koch (Foto: Lars Koch)

Wacker 90 siegt gegen Martinroda 9:1 und spielt am Freitag, 13. September, in Plauen

Von Lars Koch

Ein Sieg zum Auftakt, ein Unentschieden gegen einen der selbsternannten Ligafavoriten, gegen Carl Zeiss Jena, aber eben auch drei Niederlagen – das ist die bisherige Saisonbilanz von Regionalligaaufsteiger Wacker Nordhausen. „Das war bisher eine sehr lehrreiche Saison, in der wir aber auch schon einiges an Lehrgeld gezahlt haben“, schätzt Trainer Jörg Goslar den bisherigen Saisonverlauf ein.

Am vergangenen Freitag stand nun aber mal kein Ligaspiel, sondern die zweite Runde im Thüringer Landespokal an. Zu Gast waren die Nordhäuser beim FSV Martinroda, einem alten Bekannten. Gegen die Martinrodaer spielte Wacker vor zwei Jahren noch in der Verbandsliga. Die Erinnerung an die Partie beim Gastgeber war nicht die beste. Eine 2:0-Führung hatten die Nordhäuser aus der Hand gegeben, am Ende nur einen Punkt mit einem Unentschieden mitgenommen.

Doch diesmal sollte es ganz anders laufen. Wacker hatte losgelegt wie die Feuerwehr. Schon nach sechs Minuten führte Nordhausen nach zwei Treffern von Benjamin Halstenbeerg und einem Tor von Marcel Goslar mit 3:0. Nach 20 Minuten stand es gar 5:1 und es zeichnete sich ein Debakel für Martinroda ab. Wacker nahm dann das Tempo etwas heraus, am Ende stand es 9:1 für die Nordhäuser. Omar El-Zein und Benjamin Halstenberg hatten beide gleich dreifach getroffen.

„Den Schwung wollen wir jetzt mit nach Plauen nehmen“, betont Trainer Jörg Goslar. Dort steht am Freitag das nächste Ligaspiel an. „Dass wir torgefährlich sind, haben wir ja in den letzten Spielen bewiesen. Nun müssen wir aber auch mal schauen, dass bei uns die Null steht“, lautet sein Fazit. ­„Hurra-Fußball ist zwar schön für die Zuschauer und klar, die Mannschaft will immer jedes Spiel gewinnen und trat deshalb bisher ­immer sehr offensiv eingestellt auf.“ In Plauen wolle man es aber etwas defensiver angehen. Gegentore aus individuellen Fehlern müsse man vermeiden, vielleicht etwas geduldiger spielen, „dann werden wir ­unsere Möglichkeiten haben.“

Anpfiff in Plauen ist am Freitag um 19 Uhr.
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