Kabinenpredigt Wacker Nordhausen: Die Nordthüringer gegen die abgestiegenen Optiker aus Rathenow

Schlussspurt für Nordhausen. Motivation wird schwer fallen, es geht um rein gar nichts mehr - außer um die Galerie. (Foto: Hessland)
Nordhausen: Stadion | + Die Leistungsträger bleiben Uz: Wacker Nordhausen muss in der Regionalliga gegen Rathenow ran +

Arand: Das Pokalspiel beim FCC ging ja voll vor den Baum. Eine glatte 0:2-Niederlage im Jenaer Paradies. Da hat das Trainerteam vermutlich zu viel rotiert zuvor in der Liga. Das Schonen der Stammspieler, hat nichts gebracht. Wenigstens gelang in der Liga gut 48 Stunden später ein 2:1-Heimsieg gegen Bautzen. Allerdings schwacher Trost. Platz drei wurde gefestigt, denn nach vorne und nach hinten in der Tabelle kann nichts mehr passieren.


Heyder: Ja, umgekehrt wäre es sinnvoller gewesen, im Pokal zu gewinnen und gegen Bautzen zu verlieren. Aber was soll's. Das Schonen bringt manchmal die Spieler auch aus dem Spielrhythmus. Ein Tor häte Wacker in so einem Fight aber erzielen müssen, da leg ich mich fest. Jena trifft nun auf den Sieger aus Rudolstadt und Erfurt, Wacker kann da nur noch zuschauen.


Arand: Es herrscht Unmut beim FSV. Verständlich. Präsident Kleofas schimpft auf die Einstellung mancher Spieler. Er vermisste hungrige Spieler im Pokalspiel, die um die Bedeutung der Partie wissen, auch mit der Rückrunde ist er nicht zufrieden. Ein sieben Punkte-Vorsprung wurde verspielt. Manch ein Spieler wolle gar nicht in Liga drei. Das ist harter Tobak. „Aufräumarbeiten“ im Kader sollen nun stattfinden.


Heyder: Sportlich soll sich einiges an der Struktur ändern. Maurizio Gaudino, Sportdirektor in Reutlingen, ist im Gespräch. Letzte Woche verlängerten die Leistungsträger Semmer, Pichinot, Becken und Herröder ihre Verträge für zwei Jahre. Auch die EVN als Sponsor unterzeichnete einen neuen dreijährigen Vertrag. Die Rahmenbedingungen stimmen also. Christian Henne zieht es zu Lok Leipzig, die in die Regionalliga aufsteigen werden.


Arand: Gegner Rathenow, bei denen Wacker am Sonntag zu Gast ist, tritt den Gang in die Oberliga an. Sie stehen als Absteiger fest. Die Brandenburger arbeiten in Ruhe und mit Konstanz. Trainer Kahlisch ist seit 1. Juli 1989 Trainer bei den Optikern, unglaublich, dass es das noch gibt. Eine Vertragslaufzeit hat er nicht. Gleichzeitig ist er noch Geschäftsführer im Verein. Nur drei Saisonsiege gelangen bisher. Zu Hause sogar nur einer. Damit die schlechteste Heimmannschaft der Liga. Ucar fehlt dort gesperrt. Letzte Woche in Luckenwalde setzte eine 0:2-Niederlage.


Heyder: Mit so einer Leistung kannst du die Klasse nicht halten, anderseits ist es auch wirklich schwer, die nötigen Mittel für den Spielbetrieb bereit zu stellen. Wie schon oft gesagt, eine undankbare Liag, in der sich Nordhausen richtig gut schlägt.


Arand: Natürlich ist die Luft raus. Anständig sollen die letzten Saisonspiele dennoch über die Bühne gehen. Daher ist ein knapper Sieg denkbar beim Absteiger. 2:1 für Wacker.


Heyder: Ich glaube Wacker gewinnt mit 2:0, auch wenn es schwer ist, sich nocheinmal zu mobilisieren. Aber für den Absteiger gilt das alle male.


Der Gegner:


Fußballsportverein Optik Rathenow e.V.
Vereinsfarben: rot-grün
Trainer: Ingo Kahlisch
Tabellenplatz: 18
Top-Torschützen: S. Duljevic, S. Printemps, E. Baldé.
Netz:www.fsv-optik.de
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