Moderne Methodik für „Alte Kunst“

Vergangenen Sonntag war es soweit: der erste von insgesamt sechs Teilen des Grundlagen-Intensivkurses im Kobudo (Karate mit Waffen) fand in der Turnhalle des Humboldt-Gymnasiums statt. Und dies nun schon zum vierten mal. Veranstalter war natürlich der Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V. unter der Leitung von Cheftrainer Frank Pelny, der diese Stilrichtung auch europaweit betreut.

Kobudo – das heißt soviel wie „Alte Kunst“. Gemeint ist hier aber eine Kampfkunst, die, wie Karate, aus Okinawa/Japan stammt. Im Gegensatz zum waffenlosen Karate benutzt man im Kobudo allerdings mittelalterliche Waffen und bäuerliche Arbeitsgeräte zur Verteidigung. Über das Üben mit unterschiedlichen Gegenständen erwirbt man die Fähigkeit, sich in einer gefährlichen Situation mit einem beliebigen, gerade greifbaren, Gegenstand zu verteidigen, was wiederum in der heutigen Zeit doch sehr aktuell ist.

Diesmal stand ausschließlich der Langstock (Bo) auf dem Programm. Das Hauptziel des Lehrganges ist es, Budoka (Kampfsportlern) die in anderen Kampfkünsten bewandert sind, speziell das RYÛKYÛ KOBUDÔ TESSHINKAN näher zu bringen. Entsprechend fordernd waren demnach auch die zu bewältigenden Übungen, die nur durch das Unwetter kurz unfreiwillig unterbrochen wurden. Wer jedoch als Neueinsteiger diese koordinativ sehr anspruchsvolle Kunst kennenlernen möchte, dem sei an dieser Stelle das reguläre Vereinstraining jeden Mittwoch um 18.00 Uhr empfohlen. Unser Verein hat das große Glück, gleiche mehrere Schwarzgurt-Inhaber in dieser Kunst in seinen Reihen zu haben. Somit ist man in kompetenten Händen.

Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining in den Sportarten Karate, Kobudô, Selbstverteidigung, Qi-Gong und Karate Aerobic oder für die 4-6 jährigen Ninja-Kids an. Nähere Informationen erhalten Sie im Internet unter: www.karate-nordhausen.de bzw. unter Tel.: (03631) 60 47 36.
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