Senkrecht nach oben am Kletterturm

Wenn es die Zeit erlaubt, trainiert Student ­Benno Trautmann ­jeden Freitag am Kletter­felsen auf dem Nordhäuser ­Petersberg. (Foto: Steffen Hellmuth)

Am Kletterturm auf dem Petersberg in Nordhausen geht es an jedem Dienstag und Freitag mit Muskelkraft gen Himmel

„Nein, ­Klettern ist nicht nur eine Frage der Armkraft“, widerspricht Rüdiger Neitzke einer weit verbreiteten Meinung. „Dieser Sport fordert alle Muskeln und Gelenke, schult den ganzen Körper.“

Rüdiger Neitzke gehört zum Mobilé-Team des Jugendsozial­werkes, das die Sportler am Kletterturm auf dem Petersberg in Nordhausen betreut. Selbst bei sengender Sonne sind ein Dutzend junger Leute gekommen, um den knapp 20 Meter hohen künstlichen Felsen zu erklimmen. Die Mehrzahl sind Studenten und Schüler. Aber Altersgrenzen gibt es nicht. „Der jüngste Kletterer hier am Turm war fünf Jahre, der älteste 72“, berichtet der Betreuer. Sein Tipp: Natürlich kann schon ein Grundschüler mit diesem Sport beginnen. „Aber ab der 5./6. Klasse macht es dann so richtig Spaß.“

Damit jeder seine Grenzen auf dem Weg nach oben ausloten kann, gibt es am Fels 15 verschiedene ­Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wer oft trainiert, kann die Abläufe verinnerlichen. „Wir haben Experten, die kennen die Strecke auswendig“, sagt Rüdiger Neitzke. Der Kletter­rekord bis an die Felsspitze liegt bei 12 Sekunden. Doch das sportliche Ferienangebot richtet sich längst nicht nur an Kletterprofis. Jeder, der sich ausprobieren möchte, ist willkommen. Genug Gurt­material ist vorhanden.

Öffnungszeiten: Das Klettern am Kletterturm „PeterStein20“ auf dem Petersberg in Nordhausen ist an jedem Dienstag und Freitag von 14 bis 19 Uhr möglich - bei ­trockenem Wetter.
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