THC verliert nach großem Kampf

(Foto: pictureteam/Mario Gentzel)
Nordhausen: Wiedigsburghalle | In einem spannenden Spiel unterlag der Thüringer HC dem letztlich stärksten Team der Champions League Gruppe D, Zvezda Zvenigorod, mit 20:23 (7:13). In den ersten dreißig Minuten zeigten die Thüringerinnen eine starke Abwehrleistung, fanden allerdings im Angriffsspiel gegen die kompakt und kompromisslos abwehrenden Russinnen kaum zu erfolgreichen Aktionen. Vor allem die fehlende Fernwurfgefahr gestattete es den Gästen immer mehr, in der Breite zu arbeiten und es gab kaum eine Lücke im Abwehrverbund. So dauerte es bis zur 8.Minute, ehe der THC seinen ersten Treffer erzielen konnte.

Lydia Jakubisova und Kerstin Wohlbold wurden je fünf Toren beste Werferinnen beim Thüringer HC. Sieben Tore erzielte Luidmila Postnova für die russischen Gäste.


Stimmen nach dem Spiel:

Zdravko Zovko (Zvezda Zvenigorod): Es war kein ausgezeichnetes, aber ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Ich bin glücklich, dass wir hier gewonnen haben und die Gruppe als Erster beenden. Unser Ziel ist es, die Champions League zu gewinnen.

Herbert Müller (Thüringer HC): Ich habe heute ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir haben sensationelle Spiele in der Champions League gezeigt. Es ist traurig, dass wir mit sechs Punkten ausscheiden müssen. Wir haben heute viele Chancen liegen lassen. So etwas können wir sonst mit unserem Kämpferherz ausgleichen.


Statistik:

Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März, Katarina Tomasevic; Sonja Frey (2), Ana Gros (2), Marieke Blase, Danick Snelder, Nadja Bolze, Petra Popluharova (3), Mie Augustesen, Katrin Engel (2), Anja Althaus (1), Lydia Jakubisova (5), Kerstin Wohlbold (5).

Zvezda Zvenigorod: Victoria Kalinina, Maria Sidorova; Samira da Silva Rocha, Luidmila Postnova (7), Elena Dimitrieva, Polina Kuznetcova (4), Anna Vyakhireva (3), Oxana Koroleva (1), Anastasiya Lobach (4), Yana Uskova, Ekaterina Marennikova, Natalia Chernova, Julia Khavronina, Valeria Szabo, Julija Nikolic (3), Alexandra Lacrabere (1).

Strafwürfe: 7/4 - 3:2

Zeitstrafen: 3 - 3

Zuschauer: 2218

Schiedsrichterinnen: Charlotte Bonaventura/Julie Bonaventura (FRA)

EHF-Delegierte: Edeltraut Berthold (AUT)
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