Vertragsverlängerung mit Wacker-Erfolgstrainer Jörg Goslar fast sicher

Schön war das nicht, gegen Babelsberg, dass wussten auch Jörg Goslar (rechts) und Co-Trainer Andreas Seipel. Aber auch solche Spiele muss man mal für den Klassen­erhalt gewinnen. Foto: Lars Koch (Foto: Lars Koch)
Nordhausen: Albert-Kuntz-Sportplatz | Von Lars Koch

Verlängerung mit Erfolgstrainer kurz vor der Unterschrift – Regionalliga-Aufsteiger Wacker Nordhausen hat Klassenerhalt schon in der Tasche

Vor knapp drei Jahren ist Fußballtrainer Jörg Goslar bei Wacker Nordhausen angetreten, um Großes in Bewegung zu setzen. Damals spielte die heutige Vorzeigemannschaft Nordthüringens noch in der Verbandsliga. Nach nun nicht einmal drei Jahren ist der Club gewissermaßen die Fußballnummer zwei im Land, hat man doch gegen den renommierten FC Carl Zeiss Jena einmal Unentschieden gespielt und die Saalestädter in ihrem Stadion sogar besiegt. Lediglich dem FC Rot-Weiß Erfurt musste man sich im Pokalspiel beugen.

„Was hier in den letzten Jahren passiert ist, das ist schon ein wenig unglaublich. Das Wacker heute da steht, wo wir eben stehen, dass ist auch eine Geschichte von Jörg Goslar“, betont Vereinspräsident Nico Kleofas. Der war vor drei Jahren maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Hannoveraner, der ehemals selbst in der dritten Liga als Libero aktiv war, heute bei Nordhausen am Spielfeldrand steht.

 Die Entscheidung, Goslar als Coach zu holen, muss eine Gute gewesen sein, denn im direkten Durchmarsch gewannen die Wackeren in der Landesliga und der Oberliga. Und was der FSV in der Rückrunde der Regionalliga in dieser Saison gezeigt hat, ­sorgte letztlich dafür, dass Wacker vier Tage vor Saisonende nicht nur auf Platz fünf steht, sondern den Klassenerhalt schon sicher hat. „Unser Ziel war der Klassenerhalt. Dass es so gut läuft, haben wir uns gewünscht – damit zu rechnen war nicht“, so Kleofas weiter.

 Am vergangenen Wochenende wurde gegen Babelsberg der elfte Saisonsieg eingefahren. Ein 1:0 in einem Spiel, dass sicherlich nicht unbedingt einen Sieger verdient hatte. „Dass das heute kein schönes Spiel war, das wissen wir selber“, reflektiert Trainer Jörg Goslar, der wieder einmal den kompletten Kader wegen Sperren und Verletzungen umstellen musste. Doch gerade das scheint der 50-Jährige immer wieder hinzubekommen. http://www.wacker90.de/

 Seit einigen Tagen scheint es klar. „The cat is in the sack“ – wie es Giovanni Trapattoni sagte. Die Vertragsverlängerung mit dem Erfolgstrainer steht kurz bevor. „Meine Verlängerung ist an einige Bedingungen geknüpft. Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich Spaß an der Entwicklung dieser Mannschaft habe. Im Umfeld muss sich noch einiges tun. Die Rahmenbedingungen müssen sich verbessern. Vieles ist hier noch auf dem Niveau, wie zu Verbandsligazeiten, aber wir sind auf einem guten Weg mit der Stadt und den Verantwortlichen.“

 Das gibt Hoffnung, dass Goslar auch in der kommenden Saison die Wackeren antreibt. Noch klarer formuliert es Nico Kleofas: „Wir gehen davon aus, dass Jörg Goslar auch ab dem 1. Juli wieder Trainer in Nordhausen ist. Wir wollen für drei Jahre mit ihm verlängern, stehen kurz vor der Unterschrift. Wir wollen damit ein Zeichen für uns und an die Stadt setzen und uns weiter entwickeln. Dafür setzen wir auf ihn.“
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