Wacker empfängt mit Budissa Bautzen den Aufsteiger aus der Senfstadt

Nordhausen: Stadion |

Wieder in die Spur zu finden, nach drei derben Niederlagen. Das heißt es jetzt für Wacker Nordhausen.

Der Fußball-Talk: Arand&Heyder


Arand: Ich musste gerade überlegen. Schreibe ich den Nordhausen- oder den Erfurt-Fußball-Talk. Beides ähnelt sich die letzten Wochen vom Saisonverlauf der Mannschaften. Wieder war nach der ersten Halbzeit die Luft raus. Diesmal brachten drei Treffer in achtzehn Minuten den entscheidenden Knacks. Was ist nur los? Erneut zeigte sich die Abwehr nicht sattelfest beim 0:4 in Neustrelitz. Im Offensivbereich klappt ebenfalls so gut wie nichts mehr. Neustrelitz ist natürlich keine Laufkundschaft. Diese vier Treffer sind trotzdem zu viel.

Heyder: Dass vier Tore fallen, hatte ich ja getippt, allerdings nicht, dass sie so ungleichmäßig verteilt sind. Was ist da los, die letzten Partien machen mich etwas ratlos. Wo sind die guten Spielanlagen, die tolle Ideen, der schnelle Konterfußball? Alles wie weggeblasen.

Schwer auszurechnen, was da kommt


Arand: Als nächstes kommt Aufsteiger Bautzen nach Thüringen. Die Mannschaft aus der Senfstadt macht ihre Sache recht gut, dürfte mit dem Abstieg also nichts zu tun haben. Jedenfalls, wen sie sich nicht ganz dumm anstellt. Und danach sieht es nicht aus. Am liebsten ist ihnen Unentschieden. Bisher spielten sie schon neunmal Remis. Vorne im Angriff klemmt es, allerdings lässt das Team auch nur wenige Gegentreffer zu. Daher dürften ein Punkt aus dem Südharz das minimale Ziel sein.

Heyder: Dafür haben sie Zwickau ein 0:0 abgetrotzt. Wie verletzlich sie seien können, wenn man den Schlüssel gefunden hat, hat man beim 0:6 gegen Magdeburg gesehen. Damit sind die Bautzener vergleichsweise schwer zu berechnen. Da kann alles möglich sein. Insgesamt fällt aber auch, dass Bautzen wenig selbst trifft. Also sollte die Marschroute eher Attacke heißen!

Arand: Trainer Goslar wird sicherlich die Zügel jetzt anziehen und genau hinschauen, wer mitzieht. Neun Gegentore in zwei Spielen. Der Aufstieg ist damit ebenfalls erledigt. Schlüter und Peßolat sind nach Sperren wieder dabei. Auch Farrona-Pulido, der letzte Woche erkrankt fehlte, dürfte eine Alternative sein. Das Hinspiel nahe der zwanzig Kilometer entfernten tschechischen Grenze gewann übrigens Nordhausen Anfang Oktober am Tag der deutschen Einheit an einen Freitagabend mit 2:1.

Heyder: Bautzen könnte nun der Aufbaugegner sein. Die Rückbesinnung auf die wackeren Tugenden vorausgesetzt. Ein Erfolgserlebnis und man könnte nach drei wirklich derben Pleiten, davon zwei vor heimischem Publikum, die 09er wieder in die Spur bringen.

Arand: Was kommt heraus? Fast alles ist möglich im Moment. Da mein Optimismus überwiegt, sollte ein mit Hängen und Würgen erkämpfter 2:1-Sieg für Wacker machbar sein.

Heyder: Ich tippe mal, das Wacker 2:0 gewinnt.

Der Gegner:
Fußballspielvereinigung Budissa Bautzen e.V.
Vereinsfarben: schwarz-weiß
Trainer: Thomas Hentschel
Tabellenplatz: 12
Top-Torschützen: R. Blankenburg. M. Hoßmang, P.-M. Walther
Netz: www.budissa-bautzen.de
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