Wacker geht mit Sieg in die Winterpause

Wacker Nordhausen verabschiedet sich nach dem Sieg in Halberstadt von den Fans und geht in die Winterpause. Foto: Koch (Foto: Lars Koch)

Wacker Nordhausen mit gelungenem Rückrundenstart in Halberstadt (8.12.)

Von Lars Koch

So langsam wundert sich wohl keiner mehr darüber, dass Wacker Nordhausen in der Fremde erfolgreicher Fußball spielt als daheim. Am 16. Spieltag, dem ersten der Rückrunde und dem letzten in diesem Jahr, holte der Regio­nalliga-Aufsteiger gegen den VfB Germania Halberstadt den vierten Auswärtssieg in Folge.

 Nach den Erfolgen gegen Babelsberg, in Auerbach und beim Berliner Athletik-Klub hat die Mannschaft von Trainer Jörg Goslar nun allein in den Auswärtspartien 12 der insgesamt 20 Punkte geholt. Die letzten drei Punkte fuhr man gewissermaßen mit Ansage ein. Denn bei den Siegen zuvor war Vereinspräsident Nico Kleofas jeweils nicht mit vor Ort. Nachdem es ein paar Witze gab, dass Wacker auswärts immer dann punktet, wenn der Präsident nicht zuschaut, machte Kleofas eine klare Ansage: „Ich bin in Halberstadt nicht im Stadion.“

 Es klappte wieder. Nordhausen konnte die Partie in Halberstadt mit 2:1 gewinnen und verbesserte sich damit auf einen einstelligen Platz in der Tabelle. Auf Platz 9 wird nun bis zum Rückrundenstart am 23. Februar überwintert – dann empfängt Wacker in Nordhausen die zweite Mannschaft vom FC Union Berlin.

 Die Partie in Halberstadt hatte Wacker über weite Strecken gut im Griff. Schon früh im Spiel hatte man durch Martin Hauswald und Jan Löhmannsröben erste Chancen, die allerdings wieder nicht genutzt wurden. Dann bescherte ein Fehler im Mittelfeld Halberstadts Sven Seitz freie Laufbahn Richtung Grundlinie. Seine Flanke wurde ausgerechnet noch von einem Nordhäuser Abwehrspieler verlängert, landete schließlich auf dem Kopf von Jan Nagel, der keine Probleme hatte, zum 1:0 (27.) für die Gastgeber einzunicken.

 In Halbzeit 2 drehte Wacker aber richtig auf. In der 65. Minute traf Benjamin Halstenberg mit einem Kopfball zum Ausgleich, nur zehn Minuten später trat Martin Hauswald zum Elfmeter an. Zuvor hatte der bereits vorbestrafte Philip Schubert Caglayan Tunc im Strafraum von den Beinen geholt und sich mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen verabschiedet. Hauswald verwandelte sicher. Es blieb beim 2:1 für Wacker, obwohl die Nordhäuser noch einige Riesen hatten.

 Die Wacker-Fans müssen sich nun bis zum 5. Januar gedulden. Dann steht in Erfurt das Hallenturnier des Thüringer Fußball-Verbandes an. Am 12. Januar laden die Nordhäuser selbst zum Turnier in die Wiedigsburghalle ein.
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