Wacker: Sieg zum Saisonauftakt und vor der Winterpause

Mit einem Sieg gegen Halberstadt war Aufsteiger Wacker Nordhausen in die Regionalliga-Saison gestartet, mit einem Sieg gegen Halberstadt konnten sich die Nordhäuser vor der Winterpause Tabellenplatz neun sichern. Foto: Lars Koch (Foto: Lars Koch)
Regionalliga-Aufsteiger Wacker Nordhausen zieht nach 16 Spieltagen positives Resümee

Von Lars Koch

Erst Verbandsliga-Meister, dann der Gewinn der Oberliga und der Aufstieg in die Regionalliga: die vergangenen beiden Spielzeiten hatten es in sich und Wacker Nordhausen konnte tolle Erfolge feiern.

Unklar war, wie sich die Mannschaft von Trainer Jörg Goslar nun als Neuling in der Regionalliga etablieren würde. Klar aber war von Beginn an die Zielstellung, die die Vereinsführung ausgegeben hatte. „Es wird in diesem ersten Jahr vor allen Dingen darum gehen, die Klasse zu halten, möglichst früh nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen“, hatte es Vereinspräsident Nico Kleofas vor dem ersten Augustwochenende formuliert. Das brachte allerdings gleich mal einen 3:1-Heimerfolg im Südharzderby mit Halberstadt und schon wurde der eine oder andere gleich wieder euphorisch. „Die Zeiten des Hurra-Fußballs sind vorbei. Wir brauchen nicht glauben, dass es immer so weiter geht, wie in den vergangenen beiden Jahren“, hatte Trainer Goslar schon früh gewarnt.

Und er sollte Recht behalten. Zwar folgten dem Sieg eine Niederlage gegen Union Berlin II und ein tolles Unentschieden gegen Aufstiegskandidat Carl-Zeiss Jena, doch dann kassierte Wacker gleich vier Niederlagen in Folge, stand nach dem siebten Spieltag sogar erstmals auf einem Abstiegsplatz. Doch Verzagen war nicht angesagt: „Wir wollten uns aus dem Abstiegskampf raushalten, nun stecken wir mitten drin“, meinte Jörg Goslar nach der Partie in Meuselwitz. Doch gleichzeitig machte der Wacker-Trainer Mut: „Wir haben nicht schlechter, sondern meist nur unglücklicher gespielt, immer nur mit einem Tor verloren. Die Mannschaft hat aber keinen Grund, an allem zu zweifeln und alles in Frage zu stellen. Das ist die Entwicklung dieses Teams und ich bin sicher, dass wir unser Saisonziel erreichen“, gab Goslar von nun an den Motivationstrainer.

Nordhausen sollte die Kurve kriegen. Am achten Spieltag konnte man im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark beim 2:1 gegen Viktoria Berlin den zweiten, allerdings auch bis dato letzten Heimerfolg feiern.

Am elften Spieltag starteten die Nordhäuser dann eine Serie, die nicht nur fast unglaublich war, sondern den Aufsteiger wieder bis auf einen einstelligen Platz in der Tabelle brachte. Während zu Hause nicht mehr viel zusammenlief, wurde Wacker zum Schreck in der Fremde, fuhr bei Babelsberg, in Auerbach, beim Berliner AK und zuletzt bei Germania Halberstadt mit Siegen jeweils einen Auswärtsdreier ein, stockte das Punktekonto auf 20 Zähler auf und kann nun auf Tabellenplatz neun überwintern. „Die Auswärtsstärke ist leicht erklärt. In der Fremde haben wir immer Plätze in hervorragendem Zustand vorgefunden. Das kommt der Spielanlage unserer Mannschaft entgegen. Wir sind in der Breite nicht so robust aufgestellt, wie andere Teams, doch wenn unsere Jungs ihre Technik zur Geltung bringen, dann können wir auch erfolgreichen Fußball spielen“, so Goslar.

Die „Winterpause“ ist übrigens erst einmal keine allzu lange. Bereits am 5. Januar ist eine Nordhäuser Auswahl beim Hallenturnier des Thüringer Fußballverbandes am Start, wo unter anderem auch Carl-Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt auflaufen. Am 12. Januar steht dann das eigene Hallen-Fußballturnier in der Nordhäuser Wiedigsburghalle an.

Regionalliga-Fußball wird dann aber erst wieder am vierten Sonntag im Februar 2014 gespielt. Dann erwartet Wacker die zweite Mannschaft von Union Berlin im Albert-Kuntz-Sportpark in Nordhausen.
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