Witt-Tornado machte Asllani platt

Happy über den Sieg im letzten Kampf: Trainer Knut Ahlert und Johann Witt.
 
NSV-Riege mit Trainern Konrad Werner, Ali Khan und Knut Ahlert, Mannschaftsleiter Michael Döring, Abteilungsleiter Mathias Geidel und Hauptsponsor Nico Kleofas.
Nordhausen: Ballspielhalle | Boxen 1. Bundesliga: Zu Hause gelang sensationeller 11:7-Sieg über BC Straubing

„Dieser Sieg ist so wichtig“, freut sich Trainer Konrad Werner, während er Johann Witt umarmt, um wenige Augenblicke später zum jubelnden NSV-Box-Sechser und dessen Oberen in den Ring zu steigen und sich vom Publikum feiern zu lassen. Mit dem ersehnten Sieg über die Bayern aus Straubing ziehen die Rivalen um Platz zwei im Meisterschaftskampf nun gleich.


Jeweils 7:5 Punkte im Großen und Punktgleichstand bei den „kleinen“ Zählern stellen Motor Babelsberg und den Nordhäuser SV auf eine Stufe in der Anwartschaft auf Platz zwei. Gewinnen die Nordhäuser am 16. Februar gegen Babelsberg, sind sie dem Vizetitel schon sehr nahe. Geht der Kampf unentschieden aus, wird für beide Teams die letzte Boxnacht der Saison zur alles entscheidenden.

Am 23. Februar werden dann die Begegnungen zum direkten Zieleinlauf. Babelsberg hat mit Elffach-Meister BC Velbert die meisten und größten Steine im Weg. Für Nordhausen wird der MBR Hamm zwar nicht zum Angstgegner, doch auf die leichte Schulter wollen die Jungs um Witt, Bacskai, Yigit & Co. diesen Heimkampf keinesfalls nehmen. Es geht schließlich um den Deutschen Vizemeister!

Interview mit Cheftrainer Konrad Werner nach dem Sieg:


Wie bewertest Du die Kämpfe?
„Dieter Geier gegen Edgar Walth (Leichtgewicht) war ein Bombenkampf, bei dem wir Federn gelassen haben. 27:14 Treffer für Walth, da kann man nicht zucken. Anthony Yigit gegen Eugen Dahinten (Halbwelter) war mit 29:16 Treffern erwartungsgemäß gut. Sebastian Knigge haben wir den Sieg gegen Willi Dahinten (Welter) zugetraut. Er hat uns nicht enttäuscht und toll geboxt. Die Begegnung Sebastian Formella gegen Safet Avtimetaj (Mittel) war der Schlüsselkampf. Sebastian hat fantastisch gekämpft - frech und stark – und deshalb nicht unverdient, wenn auch nur mit einem Treffer Vorsprung (13:12), gewonnen. Marcus Finke (Halbschwer) ist durch Berisha Arton richtig ins Rennen gebracht worden, hat gut Raum gewonnen und sich mit 18:12 Treffern verdient den Sieg erkämpft. Johann Witt (Schwer) wollte es uns beweisen. Ich wollte das Feuerwerk gegen Avdi Asllani so nicht, weil ich Angst hatte, dass Johann das nicht über vier Runden durchsteht. Aber er hatte es mit Trainer Knut Ahlert so besprochen und schließlich Straubing-Trainer Hans Buchmeier zum Handtuchwurf bewogen. Mit seinem RSC-Sieg in der dritten Runde hat sich Johann nach langer Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Respekt und Dank!

Hat der NSV den Bayern also einmal mehr die Lederhosen ausgezogen?
Ja, das kann man so sagen. (und lacht)

Ist der Fanbus nach Babelsberg schon startklar?
Auf jeden Fall. Am 16. Februar brauchen wir jede Unterstützung. Der Bus muss voll werden. In Babelsberg müssen wir punkten! Jeder kann sich bei Michael Döring, Telefon 0171-2459931 einen Platz im Bus sichern.

Ist Balazs Bacskai in Babelsberg wieder an Bord?
Auf jeden Fall! Er wollte auch jetzt für uns boxen. Doch in Vorbereitung des wichtigen Bocskai-Boxturniers hat ihn der ungarische Boxverband nicht freigegeben. Balazs war zur Vorbereitung dieses Traditionsturniers - vergleichbar mit unserem Chemie-Pokal - im Trainingslager auf Kuba und ist derzeit topfit. Doch das Risiko, sich jetzt bei uns zu verletzten und dann für Ungarn nicht antreten zu können, war einfach zu groß.


Stimmen zur Boxnacht:


„Der schönste Kampf war der von Witt. Er hat’s wieder drauf! Auch Knigge hat mir sehr gut gefallen. Bei den anderen enttäuscht mich ein wenig, dass sie zu sehr den Prügel-Modus der Bayern übernommen haben. Erstaunlich ist für mich, wie die Dahintens trotz der vielen Schläge, die sie gefangen haben, durchgehalten haben. Ulli Friebel, NSV-Hallensprecher

„Es war wieder so spannend wie immer!“, Alexander Fenski (NSV-Nachwuchs-Boxer)

„Ich bin überglücklich, weil wir unserem Ziel ein ganzes Stück näher sind. Alles war einfach nur super: die Kämpfe, die Fans, das Sportmusical TABEA und auch Kassandra & Max!“ Mathias Geidel, NSV-Box-Abteilungsleiter
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