Freie Plätze beim KILA – Handwerkercamp

Paula, Frieda und Jule schlafen in einem Zelt
Noch etwa 20 freie Plätze gibt es beim KILA – Handwerkercamp in den kommenden Sommerferien. Das Camp für Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren wird vom 30.7. – 7.8 in Hoheneiche stattfinden.
Dom Helder Camara heißt der Mann, um dessen Leben und Wirken in diesem Jahr deutlich werden soll, welche Kraft im christlichen Glauben verborgen ist.
Camara ist erst vor 11 Jahren als sehr alter Mann in Brasilien gestorben. Vorher war er einer den bekanntesten und umstrittensten Bischöfe von Latein - Amerika.
Als er in Recife - einer der ärmsten Städte von Brasilien - zum Bischof geweiht wird gibt es gleich am Anfang große Aufregung um ihn. Er tauscht sein kostbares Bischofskreuz aus purem Gold gegen ein einfaches Holzkreuz, das er immer um seinen Hals trägt. Aus dem prunkvollen Bischofspalast in dem seine Vorgänger gewohnt haben macht er ein Kinderheim und er selbst zieht in die kleine Hütte, in dem früher der Gärtner seines Palastes gewohnt hat. Aber dabei bleibt es nicht. Camara kümmert sich um die vielen tausend Menschen, die in den Elendsquartieren rund um seine Stadt leben. Er erkennt, dass sich die Not der einfachen Menschen nur bessern kann wenn der Reichtum des Landes neu und gerecht unter allen aufgeteilt wird. Die wenigen Großgrundbesitzer aber wollen natürlich ihr Land behalten und die Menschen weiter für
Hungerlöhne darauf arbeiten lassen. Weil Camara immer bekannter, beliebter und somit auch gefährlicher für ihren Reichtum wird, versuchen sie alles, um seine Stimme (er spricht sogar im Radio) zum Schweigen zu bringen. Camara aber schweigt nicht. Als die Fischer zu ihm kommen, weil die Fische in den Flüssen durch die Abwässer der Fabriken sterben, wagt Camara trotz Verbotes, eine große Demonstration
anzuführen. An diesem Tag beschließt einer der Großgrundbesitzer, den Bischof ermorden zu lassen. Er bezahlt viel Geld und schickt einen bewaffneten Killer zum Bischof. Ob Camara diesen Mordversuch
überlebt und wie die Geschichte weiter geht, das erfahren die Kinder in dem Theaterstück, von dem an jedem Tag eine Szene vorgespielt wird.
Da die Geschichte in Brasilien spielt, wird das brasilianische Lebensgefühl auch durch die Spiele und Handwerke ins Camp geholt. So gibt es als Handwerke z.B. Trommel und Blasrohrbau, Zuckerkocher, Körpermalerei, Hüttenbau, Spielzeug aus Coladosen, Kampftanz, Radiowerkstatt, Autoreifenschuhe ...
Nach getaner Arbeit warten auf die Kinder Sportplätze, bei Geländespiele im Wald, dieSchachmeisterschaft, Lagerfeuer, Hüpfburg, Wasserolympiade,Camp - Hitparade ...
Auch der brasilianische Nationalsport Fußball wird im Camp nicht zu kurz kommen.
Bibelgespräche, Gebetszeiten und Andachten gehören mit zum täglichen Programm.
Auf dem Gelände in Hoheneiche stehen 12 Schlafzelte (für je 8 Kinder) und das große Jumbo - Zelt. In jedem Zelt wird mindestens ein Mitarbeiter übernachten.
Die An - und Abreise ist individuell.
Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 188€ pro Kind. Für Familien, die diesen Betrag nicht aufbringen können gibt es Möglichkeiten der Ermäßigung!
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