Sensationell: Halbfinale - Volleyball-Landespokal: SVC-Damen mit Doppelsieg gegen Bischofferode und Gera

Viktoria Bohnert, Juliane Wiegleb, Lisa Kött, Adriane Demme, Juliane Schrödter, Anika Broda, Madlen Trümper (hinten v.l.), Christian Bloßfeld, Gina Glashagel vorn. Foto: Müller
Von G. Müller

Glänzend aufgelegt präsentierten sich die Damen des Südharzer Volleyball-Clubs beim Kampf um den Landespokal. In Bischofferode schickten sie Thüringenligist Post Gera mit 3:2 (-19; 8;-18; 10;8) Sätzen und das Landesklassen- Team VfB Bischofferode mit 3:1 (20;22;-26;22) Sätzen vom Parkett. Die Schützlinge von Trainer Michal Gryga qualifizierten sich damit für die fünfte Pokalrunde, die am kommenden Samstag als Halbfinale in der Käthe- Kollwitz- Sporthalle in Nordhausen über die Bühne gehen wird.

Zwei Halbfinal-Konkurrenten für die Nordhäuser Frauen stehen bereits fest. Die Regionalligisten Post SV Gera I und die Zweite des Stadtwerke-Teams Erfurt hatte der Landesverband als "Höherklassige" für das Halbfinale gesetzt. Eine weitere Siegermannschaft der vierten Pokalrunde wird das Halbfinale noch komplettieren. Der SVC als Vertretung aus der niedrigsten Spielklasse wird beim Halbfinale Gastgeber sein.

Im System "Jeder gegen jeden" gehen alle Begegnungen in zwei Gewinnsätzen übers Parkett. Nur die Siegermannschaft zieht ins Pokalfinale ein. Dieser Modus bestimmte auch die vierte Pokalrunde in Bischofferode.

Als Team aus der Thüringenliga ging Gera als Favorit ins Rennen. Mit Einsatz und Können schwenkten jedoch die Südharzer in die Erfolgsspur ein. Zehn Spielerinnen teilten sich die Aufgaben: Christin Bloßfeld servierte die Pässe, Gina Glashagel drückte als Alternative vorerst die Bank. Viktoria Bohnert, Anika Broda und Martina Bötel sorgen von den Außenpositionen für Angriffsdruck. Als Diagonalspielerinnen agierten Lisa Kött und Juliane Wiegleb. Juliane Schrödter und Adriane Demme erfüllten die Aufgaben als Mittelblocker. Libero Madlen Trümper avancierte mit sicherer Ballannahme zum Garanten für den Spielaufbau. Die erste Prüfung gegen Bischofferode diente den Nordhäuserinnen zur Gewöhnung an die niedrige Hallendecke. Gera nutzte seine Erfahrungen aus der höchsten Thüringer Spielklasse. Mit deutlichen Satzerfolgen demonstrierten die Südharzerinnen Bestnoten. "In drei Abschnitten überließen wir dem Favoriten keinen Stich! ", lobte Trainer Michal Gryga. Mit dem Doppelsieg ziehen die SVC-Damen nach 1993 und 2000 nun zum dritten Mal ins Pokal-Halbfinale ein.

Kampflos verabschiedeten sich die SVC-Männer aus dem laufenden Pokalwettbewerb. Trainer Dominik Rieger musste das Viertelfinale aufgrund verletzter Leistungsträger kurzfristig absagen.
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