Wo es Bonbons und Klopfer regnete ...

Challenger II, 25 kg, 220 m³, Kunstflugmaschine im Maßstab 1:2; Pilot: Enrico Richter
... da waren Flugtage angesagt. Gehörte der Himmel über dem Modellflugplatz in Hain am Samstag noch komplett der Sonne, konnten auch zwei kleinere Huschen am Sonntag die gutgelaunten Gäste nicht vertreiben.

1200 Schaulustige ließen sich an beiden Tagen das Spektakel von außergewöhnlichen Flugmodellen en miniature nicht entgehen. Mit einem perfekt organisierten Schauwochenende hatte sich der Südharzer Modellflugverein einmal mehr ins Gedächtnis der Zuschauer eingebrannt. Für viele von ihnen avanciert die zweitägige Schau im August längst zum ganz persönlichen Pflichttermin. "Wir kommen jedes Jahr gern hierher, denn hier läuft alles so harmonisch ab", begeisterten sich viele der Gäste, die mit köstlichem Grillgut von Jörg Zimmermann, leckerer Erbsensuppe aus der Gulaschkanone oder erfrischendem Eis ihren Appetit stillen konnten. Dazu frischgezapftes "Fliegerbier" (grüne Brause + Bier) und der schmackhafte hausgebackene Kuchen der Vereinsfrauen als ganz besondere Schmäckerchen..

Höhepunkt ist jedes Jahr der Abwurf von Bonbons und Klopferfläschchen. So tummelten sich am späten Sonntagnachmittag denn auch -zig Kinder, um die süßen Leckereien nach dem Abwurf in ihre Hosentaschen zu bugsieren. Nach ihnen stürmten die Vatis die Piste, nachdem sie den Piloten lautstark mit ihrem Schlachtruf "Schnaaaps" zum Öffnen der Ladeluke animiert hatten.

Was für die einen Spaß und Schauvergnügen war für 50 Piloten Höhepunkt ihres Hobby- und Bastlerdaseins. Denn nahezu alle Piloten hatten ihre Maschinen auch selbst gebaut - aus Bausätzen oder in Eigenkonstruktion.

So wirbelte nicht nur Rhön-Schaf "Hilde" durch die Hainer Lüfte, sondern auch Werner Beinhart setzte in Begleitung seines kleinen Bügeleisen-Igels Ingo auf einem UFO-ähnlichen Gefährt zur Landung an.

Für Aufsehen sorgten akrobatische Flugaktionen, Loopings und Sturzflüge. Mit ihrer Torque-Rolle, bei der die Maschine einzig durch Auftrieb und Schub des Motors senkrecht in der Luft "steht", eroberte die einzige Piloten-Lady, die 17-jährige Julia Biermann aus Bleicherode, Anerkennung und Sympathie der Piloten-Kollegen und aller Gäste. Mit Parallell- und Dreierformationen begeisterten nicht nur die Kohlweißlinge über der Start- und Landebahn, sondern auch die Modellpiloten. Sie brachten Düsenjets, Kunstflugmaschinen, Doppeldecker, Segler, Ultraleichtflugzeuge von Mini bis Maxi in die Lüfte.

"Wir sind sehr zufrieden", resümierte Dirk Freudenberg vom Südharzer Modellflugverein. "1200 Besucher, tolles Wetter, 50 Piloten und viele sehenswerte Maschinen und Künststücke machen uns glücklich und bestätigen uns darin, dass es 2012 unbedingt eine Fortsetzung geben muss. Den 25. und 26. August kann sich schon jetzt jeder im Kalender vormerken! Bis dann: Tschüss und auf Wiedersehen!"

Mehr Infos:
zum Südharzer Modellflugverein

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