2014 im Saale-Orla-Kreis weniger Straftaten als 2013

(Foto: Landespolizeiinspektion Saalfeld)

Die Polizeiinsprektion Saale-Orla, einschließlich der nachgeordneten Außenstellen Bad Lobenstein und Pößneck, bearbeiteten im Jahr 2014 insgesamt 4.538 Straftaten. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2014 hervor, die der Chef der Landespolizeiinspektion Saalfeld, Kriminaldirektor Dirk Löther, jetzt vorgelegt hat.

Die voriges Jahr bearbeiteten Straftaten sind 190 Delikte weniger als im Berichtszeitraum des Vorjahres. Die Aufklärungsquote (AQ) sank um 2,5 % auf 62,2 %. Der Bearbeitungsanteil am Gesamtstraftatenaufkommen der Landespolizeiinspektion Saalfeld ging um 0,5 % auf 29,6 % zurück. Dies stellt den zweithöchsten Bearbeitungsanteil aller Inspektionen im Schutzbereich dar.

Eine Differenzierung der einzelnen Fallzahlen und der Aufklärungsquoten zwischen der PI Saale-Orla und den Polizeiaußenstellen Bad Lobenstein und Pößneck ist auf Grund der einheitlichen Erfassungsmodalitäten nicht möglich und kann nur anhand der Tatorttabellen für die Gemeinden abgeleitet werden.

In allen Hauptgruppen der Rohheitsdelikte (-45) - des einfachen Diebstahls (-24), des schweren Diebstahls (-44), der sonstigen Straftaten nach dem StGB (-44) und der
Nebengesetze (-38) - sind sinkende Fallzahlen zu verzeichnen. Steigende Fallzahlen sind bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten (+19) zu verzeichnen.

Gegen 1.863 Tatverdächtige wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. 62,9 % der
Tatverdächtigen waren männliche Personen über 21 Jahre. Bei der Analyse der
Tatverdächtigenstruktur wurden bei den nichtdeutschen Tatverdächtigen mehr
Tatverdächtige als im Vorjahr erfasst (+13).

Hervorzuhebende Straftatenserie
Einem 27-Jährigen aus dem Saale-Orla-Kreis konnte der 24-fache Warenbetrug über die Internetplattform Ebay und Ebay-Kleinanzeigen nachgewiesen werden. Er agierte
hierbei mit falschem Namen und bot meist hochwertige Mobiltelefone, und
Eintrittskarten zu verschiedenen Events an. Tatsächlich waren die angebotenen Waren natürlich nicht in seinem Besitz. Er prellte verschiedene Geschädigte aus dem
gesamten Bundesgebiet hierbei um zirka 5000 Euro. Ein Haftantrag wurde gestellt.
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