7. Internationaler Pößnecker Orgelfrühling

Wann? 05.07.2015

Wo? Stadtkirche, Kirchplatz 1, 07381 Pößneck DE
 
Hartmut Siebmanns
Pößneck: Stadtkirche |

Orgelklänge der Spitzenklasse sind vom 27. Juni bis zum 5. Juli wieder in Pößneck zu hören. Organisten aus Deutschland, Frankreich und den USA spielen zum 7. Internationalen Pößnecker Orgelfrühling erstmals in der Stadtkirche St. Bartholomäus!

In diesem Jahr steht die Wiedereinweihung der Kreutzbach-Jehmlich-Orgel (1896/1926/2011-2014) mit der Uraufführung der Symphonie Nr. 16 „Die Pößnecker“ von Andreas Willscher im Mittelpunkt der Konzertreihe. Daneben werden hauptsächlich Werke aus der Romantik und Moderne zu hören sein. Die Programme der drei Konzerte sind so angelegt, dass die ganze Vielfalt der großen romantischen Orgel in der Stadtkirche zu Pößneck mit ihren 52 Registern und zwei Transmissionen, zwei Schwellwerken, Ober- und Unteroktavkoppeln und der neuen elektronischen Setzeranlage zu hören sein wird. Im Anschluss an die Konzerte wird es für interessierte Zuhörer die Möglichkeit einer kleinen Orgelführung geben.

Im Eröffnungskonzert am 27. Juni im Rahmen des Thüringentages wird der Kantor der Stadtkirche Pößneck und künstlerische Leiter des Orgelfrühlings, Hartmut Siebmanns, die während der letzten vier Jahre restaurierte Kreutzbach-Jehmlich-Orgel wieder einweihen. Neben der „Pößnecker Symphonie“ von Andreas Willscher (in Anwesenheit des Komponisten) wird er Werke von René Louis Becker (1. Sonate), John Arthur Meale, Johannes Matthias Michel (Toccata jazzica) und Peter Planyavsky (Impromptu „Pößneck“) spielen. Prof. Planyavsky wird dieses Impromptu, das für den „5. Internationalen Pößnecker Orgelfrühling“ komponiert wurde, am gleichen Tag in einem Konzert in Magdeburg zu Gehör bringen und somit auch dort Werbung für die Stadt Pößneck machen.

Für das zweite Konzert am 30. Juni konnte mit Stephen Tharp aus New York einer der weltweit gefragtesten Konzertorganisten gewonnen werden. Er wird amerikanische und französische Orgelmusik zu Gehör bringen. Neben Werken von Henry Mulet und Jean Jules Aimable Roger-Ducasse werden Variationen von George Baker, die für Stephen Tharp komponiert und durch ihn auch uraufgeführt wurden, und die Suite „Daphnis und Chloé“ von Maurice Ravel zu hören sein.

Das dritte und letzte Konzert am 5. Juli bestreitet Maurice Clerc, der Titularorganist der Kathedrale von Dijon, Frankreich. Er gilt als Spezialist auf dem Gebiet der französischen Musik des 19. und 20. Jahrhunderts und spielt neben sehr bekannten Orgelwerken von Cesar Franck (Choral Nr.3 a-moll) und Louis Vierne (2. Symphonie) von Kollegen notierte Improvisationen der großen Improvisatoren Marcel Dupré, Charles Tournemire, Pierre Cochereau und Louis Vierne.

Ziel der Konzertreihe ist es auch immer wieder, Spitzenorganisten aus anderen Ländern einzuladen, die einen repräsentativen musikalischen Querschnitt aus ihrer Heimat mitbringen, um somit im Laufe der Jahre den interessierten Zuhörern die kulturelle Vielfalt möglichst vieler Länder nahe zu bringen: Musik als Brückenbauer zwischen den Kulturen.

Dieses Jahr werden die Länder USA und Frankreich vorgestellt, nachdem in den vergangenen Jahren bereits England, Ungarn, Dänemark, Niederlande, Schweiz, Belgien, Österreich und Tschechien an der Reihe waren. In allen Konzerten stehen sich Alt und Neu gegenüber und bringen für die Zuhörer eine gelungene Mischung und viel Abwechslung.

Zum 7. Internationalen Pößnecker Orgelfrühling lädt die Kirchgemeinde der evangelisch-lutherischen Kirche mit Unterstützung der Stadt Pößneck und GGP Media ein. Die Konzerte am 30. Juni und 5. Juli beginnen um 19 Uhr (Vorverkauf läuft, u.a. in der Stadtinformation Pößneck), das Eröffnungskonzert am 27. Juni bereits um 15.30 Uhr (Eintritt frei(willig)).

Weitere Informationen: www.orgelbauverein-poessneck.de
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