Das Me(e)hr von Taizé

unsere beiden Gruppen aus dem Kirchenkreis Schleiz und dem Kirchenkreis Rudolstadt-Saalfeld
 
Bibeleinführung für die 15/16-jährigen mit Bruder Andrasch
Taizé (Frankreich): Communauté von Taizé | Taizé ist mehr als nur ein 80-Seelen Dorf im wunderschönen Burgund. Denn alljährlich pilgern Zehntausende Jugendliche aus aller Welt auf den Hügel von Taizé. Seit Ende der 50er Jahre finden dort in der Communauté von Taizé von Frühjahr bis Herbst Jugendtreffen statt.
Auch in diesem Jahr zog es eine Gruppe der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Schleiz wieder in das idyllische Örtchen ganz in der Nähe von Cluny, wo 910 das Bendiktinerkloster gegründet wurde, von dem im 10. Jahrhundert die cluniazensische Reform ausging. Seine Überreste sind noch heute in das Stadtbild von Cluny integriert.
Gemeinsam mit Jugendlichen vor allem aus Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, aus Schweden und anderen Nationen lebten sie das einfache Leben der Brüder der Communauté mit. Drei Tageszeitengebete riefen jeden Tag die ca. 1.200 Jugendlichen in die Kirche der Communauté. Die typischen Taizé-Gesänge (z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=GOosJQNTNOw) in den unterschiedlichsten Sprachen laden zum Mitsingen oder einfach nur zum Genießen und Zuhören ein; die biblischen Texte - auch in verschiedenen Sprachen - regen zum Nachdenken über das eigene Leben und den Glauben an. In Gesprächsgruppen lernen sich die Jugendlichen näher kennen, entdecken andere Sprachen und Kulturen, tauschen ihre Gedanken zum Glauben und zum Leben aus und haben bei einfachen Spielen jede Menge Spaß miteinander. Außerdem leisten sie in Arbeitsgruppen ihren kleinen Beitrag dazu, dass auch das ganz praktische Leben auf dem Hügel von Taizé für so viele Leute funktioniert. Sie sind sich nicht zu schade, die Toiletten und Duschen zu putzen, den Müll auf dem Gelände einzusammeln oder in der Großküche beim Vorbereiten des Essens, beim Kochen oder danach beim großen Abwasch mit Hand anzulegen. Und das sind nur einige Bereiche, in denen die jungen Leute ganz selbstverständlich mithelfen und anpacken.
Ein besonderes Highlight in jeder Woche ist die Nacht der Lichter. In diesem Jahr war das sozusagen unser Abschlussgottesdienst mit nunmehr knapp 2.000 Jugendlichen in einem Meer von Lichtern und Kerzen, Gesängen und Stille.

Mit ihren Gedanken über Taizé sollen die Jugendlichen nun selbst zu Wort kommen:

"Am Anfang fand ich es schrecklich. Aber nach ein paar Tagen hat es sich so verbessert, dass mich selbst die Sanitäranlagen nicht mehr runterziehen konnten."

"Taizé ist ein Ort, an den man sich das ganze Jahr zurücksehnt und das Glück in den kleinen Dingen greifbar wird." (Lena, 17)

"In Taizé kann man viel schneller mit Menschen in Kontakt treten, weil Taizé ein Ort extra dafür ist. Hier kommt man wieder zurück zu Gott, auch wenn man ihn zuhause für verloren gehalten hat." (Leonie, 16)

"Die drei G's von Taizé: Gesang, Gebet, Gemeinschaft." (Adrian, 17)

"Super Ort, um Leute zu treffen und Freunde zu finden."

"Brotherhood knows no color." (Adrian, 17)

"In Taizé gibt es kein 'Ich' sondern nur ein 'Wir', da es eine einzige riesige Gemeinschaft ist, wo man selbst die kleinsten Dinge schätzen lernt." (Anika, 15)

"In Taizé springen einem sogar die Hunde zum Abschied um den Hals!" (Clemens, 15)

"Taizé ist ein Ort, den jeder mal erlebt haben muss. Es ist eine Begegnung mit neuen Menschen und eine neue Begegnung mit Gott. Das Gefühl, hier zu sein, kann man nicht beschreiben." (Philine, 15)

"Diesen Ort kann man nicht beschreiben; man muss ihn erleben." (Pia, 15)

"Taizé ist ein Ort der Begegnungen, die über Grenzen der verschiedenen Länder hinausgehen. Ein Erlbenis, das einen prägt." (Melanie, 19)

"Taizé beschreiben? Unmöglich! Man muss es selbst erleben." (Patrick, 16)
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