Die Prinzen gastierten bei ihrer Kirchentour 2012 auch in Pößneck

A capella starteten die fünf Sänger in den Abend
 
A capella starteten die fünf Sänger in den Abend. Eine Überraschung für die Gäste, die ihren Blick in den Altarraum richteten.
Pößneck: Pößneck | Am Samstag traten die PRINZEN in der Pößnecker Stadtkirche auf. Dieser Konzerttermin ist der Initiative von Kantor Hartmut Siebmanns gemeinsam mit der evangelischen Kirche in Pößneck und auch der Stadt Pößneck zu verdanken. Als bekannt wurde, dass die Kult-Band mit ostdeutschen Wurzeln eine Kirchentour 2012 startet, wurde der erste Kontakt geknüpft und das Management prüfte vor Ort, ob die Kirche geeignet ist. Beim Stadtfest vor drei Jahren waren sie der musikalische Höhepunkt und viele Fans wünschten sich weitere Auftritte. Für Pößneck aufgrund eines fehlenden Veranstaltungsraumes in passender Größe ein Problem, welches für diesen Samstag weitestgehend gelöst wurde. Bereits im Frühjahr war ein Großteil der Karten verkauft und, um der Nachfrage gerecht zu werden, entschloss man sich, insgesamt 600 Plätze anzubieten. Darüber hinaus gab es eine Warteliste für den Fall, dass Karten zurück gegeben werden. Die Folge waren einige Stehplätze und Plätze mit schlechter Sicht und anfänglich einzelner erregter Gemüter. Hervorragend zu Hören waren die fünf Sänger und zwei Instrumentalisten aber an jedem Platz, so dass am Ende der Veranstaltung wohl alle zufrieden den Heimweg antraten. Eine so volle Kirche ist für die Pößnecker Gemeinde kein Alltag, deshalb wurden in einer letzten Lagebesprechung durch Pfarrer Jörg Reichmann im kleinen ehrenamtlich wirkenden Helferkreis nochmals alle Eventualitäten durchgesprochen. Um 20 Uhr begrüßte Pfarrer Reichmann erst die Gäste und dann die Prinzen, die zur Überraschung auf der Empore vor der Orgel, und damit im Rücken des Publikums, Aufstellung genommen hatten und das erste Lied A capella sangen. Alle Sänger sind im Leipziger Thomanerchor, der im Übrigen gerade sein 800jähriges Bestehen feiert, bzw. im Dresdner Kreuzchor groß geworden und beherrschen diese Gesangsform wie kaum eine andere Band. Es folgte ein zweistündiger Konzertabend ohne Pause, bei dem musikalisch alle Register gezogen wurden. Voran Sebastian Krumbiegel und Tobias Künzel, die seit ihrer Thomaner-Zeit befreundet sind. DieTitelauswahl ist für diese Kirchentour 2012 so abgestimmt, dass alle Fans der Prinzen auf ihre Kosten kommen und reicht so von „Zurück ins Paradies“ über die nunmehr schon 40jährigen „Gabi und Klaus“ bis zu „Du musst ein Schwein sein“. Ralf und Ines Kleine aus Triptis sind im gleichen Alter wie die Bandmitglieder und wollten die Prinzen nicht immer nur im TV erleben oder von der CD hören. Das sie nun auch noch Augen- und Ohrenzeugen im Ambiente einer Kirche wurden, fanden sie besonders beeindruckend. Die Eintrittskarte der Pößneckerin Gudrun Schnabelrauch war ein Geschenk zu ihrem 75. Geburtstag und da wollte Ehemann Günter ebenfalls mit. Dem Gold-Ehepaar hat der Abend so gefallen, dass sie jederzeit wieder zu den Prinzen gehen würden. Besonders, dass die Sänger auch ohne Strom und Technik auftreten könnten und durchweg deutsch singen. Bis zu den Zugaben gab es immer wieder Steigerungen, an denen zum Schluss alle Gäste Anteil hatten. Von Sebastian Krumbiegel angeleitet, füllten 605 Stimmen das Kirchenschiff so, dass der Klang weit nach Draußen getragen wurde.
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