Männerchor Reichenbach und Collegium Brass musizierten die dicken Regenwolken weg

Der Männerchor Reichenbach begeisterte mit "alten" Titel auf eine völlig neue Art und Weise.
Auch wenn es das Wetter nicht bestätigte, aber am Sonntag lud der Männerchor Reichenbach zum Frühlingskonzert in seine heiligen Hallen ein. Bereits am frühen Nachmittag öffneten sich die Türen zum Bürgerhaus in Reichenbach und lud die zahlreichen Gäste zum gemütlichen Kaffeetrinken ein.
Nun wartete jeder Zuhörer gespannt auf die Eröffnung des Gemeinschaftskonzertes des Männerchors und Collegium Brass. Es sollte ein besonderer Nachmittag zusammen mit dem etwas anderem Orchester werden. Festlich startete der Chor mit dem "Morgenrot" in den musikalischen Nachmittag. Nach "Wer hat dich du schöner Wald" und "Ich wollt, dass ich ein Jäger wär" wurde das Publikum vom ersten Zusammenspiel mit Collegium Brass überrascht. Bei "Die Post im Walde" spielte Detlef Werther, der musikalische Leiter des Orchesters, die Solotrompete und leitete damit nach dem noch folgenden Klaviersolo "Jägerchor" den musikalischen Vortrag seines Orchesters ein. Mit den Melodien des "Böhmischen Traumes" und einem Tanz mit "Rot sind die Rosen" ließen es sich die Musiker nicht nehmen, das Reichenbacher Publikum auch noch mit dem "St. Louis Blues" zu unterhalten. Bunt wie ein Blumenstrauß, wie sie selbst sagten, stellten sie sich damit auf ihre eigene Art dem Publikum vor.
Die anschließende Gesangsrunde des Männerchors wurde von einem klaren Hinweis geprägt. Bei "Jetzt fahrn wir übern See" zeigte Juliane Streller, die Leiterin des Männerchores Reichenbach, wer die Hosen in diesem Chor an hat. Der tobende Applaus gab ihr auch Recht.
Die "Loreley" und ein in weiteres Klavierstück, der "Matrosenchor" aus "Dem Fliegenden Holländer" spannte wieder den Bogen zu den musikalischen Gästen auf der Bühne. Zünftig meldeten sie sich mit einem Marsch und, passend zum Thema Frühlingskonzert, mit den "Rauschenden Birken" zurück. Bei dem folgenden Dixieland-Medley konnte niemand im Saal seine Füße noch still halten. Nahtlos ließ der Männerchor nun auch die Stimmmung jetzt nicht mehr abreißen und trug weitere Lieder vor, die zum Finale ihrer Heimathymne "Reichenbach" führten.
Auch wenn der Saal jetzt schon völlig begeistert war, hatten die beiden Klangkörper noch eine Überraschung parat: ein gemeinsame Aufführung mehrerer Volkslieder zusammen mit dem Publikum.

Obwohl, oder auch sicher gerade weil sich der Männerchor auf ihre "alten" Lieder besonnen hat und dabei aber doch ganz mutig neue Wege gegangen ist, wurde dieses Experiment zusammen mit dem etwas anderen Orchester Collegium Brass ein voller Erfolg.
Beide Klangkörper sind auch in der Zukunft in der Umgebung live zu erleben und jeder im Saal war sich sicher, dass das nicht das letzte Gemeinschaftskonzert war.

www.männerchor-reichenbach.de - www.collegium-brass.de
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