Ehemaligen Lederwarenbetrieb aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Caroline Patzer und David Zink vor ihrem neuen Zuhause. Das junge Paar gehört zu den ersten Mietern und lobt die qualitativ hochwertige Sanierung.
Pößneck: Pößneck | Am 20. Juli 2012 wurde der Abschluss der Bau- und Sanierungsarbeiten am Haus mit der Adresse Hohe Straße 64 mit einem kleinen Fest für alle Beteiligten und die ersten Mieter begangen. Älteren Pößneckern sagt der Begriff VEB Lederwaren mehr als die Adresse. Auch weil so mancher als Schulkind einen Ranzen aus diesem Betrieb auf den Rücken trug und sich noch an die Lederscheiben - Stanzabfälle - zum Rechnen erinnern kann. Etwa 90 Jahre nach seiner Erbauung hatte das mit Schmuckelementen versehene Produktionsgebäude keine Funktion mehr. Es verfiel zusehends, wuchs ringsum zu und machte einen Dornröschenschlaf. Versuche, das Projekt zu retten hat es mehrere gegeben, aber erst mit Matthias Räse und Henry Kämmerle sind die Prinzen gekommen, die das Objekt erfolgreich zu neuem Leben erweckten. Die Grundstücksgemeinschaft aus Dittersdorf hat in eineinhalb Jahren und mit 1,2 Millionen Euro ein Schmuckstück wieder erstehen lassen. Reiner Pestel, der verantwortliche Architekt, spricht von einer echten Perle. Kein Wunder, wenn da bereits alle sieben Wohnungen und die zweietagige Bürofläche vermietet sind. Gerade eben haben sie die ersten Möbel in den dritten Stock gebracht, Caroline Patzer und David Zink gehören zu den neuen Mietern. Von nun an können sie trotz Zentrumsnähe die Ruhe im Grünen genießen und vom Balkon aus einen Blick auf Pößneck werfen.
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