Mit einem symbolischen Spatenstich beginnt Pößnecker Hallenbadneubau

Schwungvoll erfolgte der symbolische Spatenstich für das neue Hallenbad in Pößneck. Wirtschaftsförderer Andreas Dreißel, Landrat Frank Roßner, Bürgermeister Michael Modde und Schwimm- und Tauchclub-Präsident Dr. Rainer Mohorn demonstrieren, mir welchem Elan der Badbau vorangehen soll.
Pößneck: ... | Mit einem symbolischen erster Spatenstich begann am 24. Oktober 2011 der Bau eines neues Schwimmbades für Pößneck. Das die Pößnecker in den vergangenen 15 Jahren ihren Mut nicht verloren haben, zeigte sich in der Rede des 2. Bürgermeisters, Dieter Teichmann. "Wir bauen das längste Bad der Welt. Die Bahnen sind zwar nur 25 Meter lang, doch die Zeit von der ersten Planung bis heute hat sich 15 Jahre hingezogen." Auch Landrat Frank Roßner, selbst Pößnecker, scherzte, dass der Standort gut sei, weil er das Wasser hält, wie die Riesenpfütze hinter den Zuschauen belegt. Tatsächlich wird der Standort mitten in der Stadt von den Pößneckern begrüßt. Ursprünglich sollte ein doppelt so teures Hallen- und Freibad am Stadtrand entstehen, jetzt ist es für alle gut erreichbar und wird hoffentlich ähnlich lange Bestand haben, wie das bisherige. Es ist das älteste Hallenbad Thüringens. Deshalb schwingt bei den Ur-Pößneckern auch etwas Wehmut mit. Eine sinnvolle Nachnutzung wird noch gesucht und jeder kann Vorschläge machen. Aber auch das neue Hallenbad kann in die Geschichte des Freitsaaates eingehen, es ist vermutlich das erste Bad ohne staatliche Förderung. Die gut 6 Millionen Euro will die Stadt alleine stemmen. Zu diesem mutigen Stadtratsbeschluss muss man wissen, das Pößneck eine langjährige Schwimmtradition hat, zu der Namen wie Konrad Enke, Roland Matthes und Christoph Oefner, der Weltmeister 2011 im Finswimming, gehören. "Pößneck ohne Hallenbad ist wie Pößneck ohne Rathaus" fasste es Dieter Teichmann zusammen.
Jetzt werden die Baumaschinen rollen und das Fundament einbringen. Bis zur Fertigstellung des knapp 60 Meter langen, 35 Meter breiten und etwa 10 Meter hohen Bades wird es noch bis 2013 dauern, aber die längste Zeit, die unsägliche Wartezeit, ist vorbei.
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