Pößnecker Wirteverein lädt zum Bockbierfest

Zünftig aufgespielt wie zum Oktoberfest, haben die Pößnecker Stammtischmusikanten. Das passte und animierte zum Tanz. (Foto: Hartmut Bergner)
 
Fotocollage mit "The Hornets" aus Leipzig. (Foto: Hartmut Bergner)
Pößneck. Dem Wirteverein ist es zu verdanken, dass es im Herbst wieder eine Nacht der geöffneten Gaststätten mit Musik gibt. Ob Kneipentour, Innenstadtmusikfest oder eben Bockbierfest, die Bezeichnung sollte dem Gast egal sein. Wichtig ist, dass in Pößneck für alle, die gern mal Weggehen, um mit Freunden in gemütlicher Runde ein Bier zu trinken, auch die Gaststätten geöffnet haben und dem Gast etwas geboten wird. Anfänglich schien es dem Pößnecker nicht egal zu sein und Ursula Bozdech tröstete sich angesichts der wenigen Besucher selbst mit den Worten "Dieses Bockbierfest ist in der Form was neues und muss erst anlaufen." Keine Stunde später, es war gegen 22 Uhr, strahlte die Wirtin, weil sie sich durch die Massen drängen musste. Zur gleichen Zeit war bei Dittmanns auch schon richtige Stimmung und es wurde getanzt. Die einheimischen Stammtischmusikanten kennen den Musikgeschmack ihrer Zuhörer offenbar am besten und spielten zum Thema passend auf. Gerade mal 45 Cent Eintritt kostete der Abend pro Gaststätte. Wenn man alle elf Gaststätten aufsuchte und dies empfahl sich nicht nur der Bedienung der unterschiedlichsten Musikgeschmäcker wegen. Da gab es nicht nur Bier sondern auch Drinks und dort, wie zum Beispiel im Bistro am Markt , hatte Wirt Uwe Heilig ein passendes Gericht kreiert. „Mit Liebe zum Beruf brauch ich kein Rezept aus dem Internet sondern ein gutes Stück Fleisch, über Nacht in Bockbier eingelegt, dazu Sauerkraut und Semmelknödel. Und fertig ist eine deftige Grundlage für meine Gäste.“ sagte der gelernte Koch. Dann gab es Pößnecker, die sich über die Wiedereröffnung von Vaters Gaststätten freuten und das neue Ambiente kennen lernen wollten. Der neue Inhaber, Andreas Grimm, begrüßte seine Gäste auch gern persönlich und machte auf seine sonstigen Angebote, wie den guten und günstigen Mittagstisch, aufmerksam. Er gehört zu denen, die bei der Auswertung im Wirteverein auf eine bessere Werbung drängen wollen. Solche Veranstaltungen gehören auf die Internetseite des Wirtevereins und wenn Facebook ungewollt irgendwo tausende junge Leute versammelt, muss es doch gewollt Gäste auf das Nachtleben in Pößneck aufmerksam machen. Das Pößneck ein tolles Nachtleben hat, wird nun auch in Bremen die Runde machen. Der in Pößneck geborene Klaus Romstedt besucht nach über 50 Jahren seine Heimatstadt und will seinem Freund fünf Tage lang die schönen Seiten Thüringens zeigen. Zum Bockbierfest starteten sie im Schiefen Ecke, wollen alle Kneipen besuchen und den Absacker im Schiefen Eck nehmen. Von da sind es nur drei Schritte bis zur Pension. Der Freund Albert Kandelhard sagte mir beim Tänzchen im Dittmann „Tolle Aktion, wir haben richtig Spaß. Jetzt geht es in die Turmschänke, das war in der Jugend das Stammlokal von Klaus“. Für die gute Musik sorgten unter anderem die „The Hornets“. Die zwei Rock’n Roll Boys aus Leipzig sind nicht zum Ersten mal hier und hinterließen als Hornissen einen Musikstachel, an den man sich immer wieder gern erinnern wird.
Unterm Strich kam der bereits vor einem Jahr geplante Abend gut an und kann das Pößnecker Nachtleben bereichern. Terminlich lag man nicht schlecht. Die Urlaubszeit ist vorbei und die Nächte sind theoretisch noch nicht zu kalt. Ein mehrmals gehörter Wunsch von Gästen und einigen Wirten ist der nach einem Zubringerbus von und zu den umliegenden Orten.
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