Polizei und Verkehrswacht garantieren einen sicheren Schulweg

Polizeihauptmeister Wolfgang Schubert unterstützt hier Kinder einer 3. Klasse bei der Befragung der zu schnellen Kraftfahrer.
Langenorla: Schule | Karin Bergner - Freie Journalistin - Pößneck

Pößneck. Die Polizeiinspektion Saale-Orla, mit Sitz in Schleiz, hat sich anlässlich des Schuljahresbeginns 2011/2012 spezielle Aufgaben gestellt. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und im Interesse einer hohen Schulwegsicherheit konzentriert sie ihre Kräfte, um zielgerichtet Verkehrskontrollen an und im Umfeld von Schulen durchzuführen. Unterstützt werden die Polizisten des Saale-Orla-Kreises dabei durch Kollegen aus der Verkehrspolizeiinspektion Saalfeld und der Verkehrswacht Orlatal. Seit vielen Jahren arbeitet der in Pößneck beheimatete gemeinnützige Verein Hand in Hand mit der Polizei und hat mit „Gib 8 - Schulanfänger!“ eine eigene Aktions-Konzeption für die ersten Wochen des neuen Schuljahres.

Gleich am ersten Schultag standen vor nahezu allen Schulen, insbesondere denen mit ABC-Schützen, Polizisten und sorgten für ein sicheres in die Schule kommen. Dazu gehörte auch die Grundschule in Langenorla. Direkt vor dieser Schule hatte die Verkehrswacht Orlatal ihre mobile Geschwindigkeitsanzeige aufgebaut. So konnte jedermann sehen, wie schnell die Kraftfahrer vor einer Schule fahren, ob sie sich an die gesetzlichen Vorgaben - 50 Km/h in Ortschaften - und an die freiwillige Drosselung der Geschwindigkeit auf 30 Km/h, der Kinder zu liebe, halten. Einige Meter weiter standen im Wechsel eine Gruppe Kinder aus dieser Schule und sprachen die Fahrer auf ihr Verhalten an. Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr dürfen die Kinder natürlich nicht anhalten, deshalb hoben der Polizeihauptmeister Wolfgang Schubert, und der Polizeiobermeister Eberhard Bauer die rote Anhaltekelle. Nach zwei Stunden zeichnete sich eindeutig ab, dass sich die große Masse im gesetzlichen Rahmen bewegt. 50 Prozent fuhren 41 bis 50 Km/h und 25 Prozent lagen bei oder nicht wesentlich über den freiwilligen 30 Km/h. Der Fahrer eines Mercedes, bei dem die Anzeige 83 Km/h anzeigte, blieb zum Glück die unrühmliche Ausnahme. Als Josefin, Pauline und Stella, Mädchen der 3. Klasse, von diesem Raser berichteten, wollte man es gar nicht glauben, aber die Vereinsmitglieder Klaus Hans und Klaus Kandler bestätigten die Angaben der Kinder. Den fragenden Kindern gegenüber gab er als Rechtfertigung an, schnell zu einer Beerdigung zu müssen. Diesmal kam dieser und alle anderen Fahrer mit zu hohem Tempo mit einem handgemalten traurigem Gesicht davon. Hätte die Polizei ihre gerichtlich zugelassenen Geräte aufbaut, währen ein Fahverbot und einige Bußgelder in die Statistik zum Schulbeginn eingegangen.
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