Triptiser Feuerwehr lud zum Tag der offenen Tür auf das Gelände der Wehr ein

Mit Blaulicht und Martinshorn kamen die beiden Einsatzfahrzeuge an, um eine Höhenrettung zu demonstrieren.
 
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Triptis: Feuerwehgerätehaus | Wenige Minuten nach 15.00 Uhr: Mit Blaulicht und Martinshorn biegen zwei Einsatzfahrzeuge der Triptiser Feuerwehr um die Ecke, kommen auf das Gelände der Feuerwehr gebraust. Die Signale sorgen dafür, dass auch die letzten Besucher ihre Aufmerksamkeit deutlich erhöhten.
Mit zwei Fahrzeugen kamen die Kameraden auf ihr eigenes Gelände gefahren. Bei einer Vorführung der Höhenrettung vom Dach des Feuerwehrgerätehauses zeigten die Feuerwehrmänner, dass ihre Tätigkeit bei weitem nicht nur der Brandbekämpfung dient.
Einzelne Handgriffe vom Leiter anlegen, über die Vorbereitung der Drehleiter bis hin zur Bergung der vermeintlich verletzten Person mit Hilfe der Drehleiter konnte das Publikum einmal einen derartigen Einsatz hautnah erleben. Über den Lautsprecher kommen Erläuterungen zu vielen Handgriffen auf den Festplatz.

Nach knapp dreißig Minuten ist die vermeintlich verletzte Person vom Dach geholt und an einen Krankenwagen übergeben, die Vorführung beendet.

Ein buntes Programm rund um die Feuerwehr boten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Triptis am Sonnabend dem Publikum zum Tag der offenen Tür. Zum Löschangriff im Ausscheid der Verwaltungsgemeinschaft am Sonntag hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits 12 Wehren aus der Umgebung angemeldet.
Alexander Leidhold, stellvertretender Stadtbrandmeister, berichtete dass die Kameraden auch an diesem Tag bereits früh um 7.45 Uhr zum Einsatz auf die Autobahn ausrücken mussten. Dennoch tat dieser Einsatz dem Fest keinen Abbruch.
Alles war bestens vorbereitet. Etwa 30 Kuchen und fünf Torten, gebacken von den Feuerwehrvereinsmitgliedern und deren Frauen, warteten auf die Gäste. Alle Fahrzeuge sind auf Hochglanz poliert, ebenso das gesamte Feuerwehrhaus. Dort traten auch später die Kinder der Oberpöllnitzer Kita „Sonnenkäfer“ auf, trugen so ihren Teil zum kurzweiligen Nachmittag auf dem Gelände der Feuerwehr bei. „Wir haben viel vorbereitet, alle Vereinsmitglieder wie auch Kameraden haben mit angepackt“ sagt Feuerwehrvereinsvorsitzender Wolfgang Eitner.

Nebenher lockte ein kleines Preisrätsel mit Fragen rund um die Feuerwehr die jüngeren Besucher an. Ebenso, wie unzählige Luftballons auf eine ausgefüllte Karte und ihren Start in die Lüfte warteten.

Und immer wieder Interessierte Kinder wie Erwachsene, die sich von den zahlreichen Kameraden und Feuerwehrvereinsmitgliedern die Technik auf und an den einzelnen Feuerwehrfahrzeugen erklären liesen. So wie Uwe Koziol. Er war mit seiner Familie vor Ort, wollte sich die kleinen und großen roten Autos und deren aufwendige Technik einmal erläutern lassen. „Es ist das eine, wenn die Fahrzeuge im Einsatz an einem vorbei fahren. Aber wenn man dann Hintergrundinfos erhält, erscheint es doch in einem ganz anderem Licht“ so der Schornsteinfegermeister.

Hinter dem Feuerwehrgerätehaus hatten unter anderem Roland und Alexander Schilling oder auch Klaus-Jürgen Bruse Oldtimer der besonderen Art drapiert. Hauptsächlich Fahrräder, aber auch Mopeds und Motorräder sowie drei PKW deutlich älteren Baujahres lockten immer wieder neugierige Besucher an. Selbst Holzdreiräder und Holzroller lehnten an der Wand, entlockten den Besuchern ein erstauntes ah und oh. Eine überaus interessante Ausstellung, welche in der Form nicht so häufig zu sehen ist.
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Hannelore Grünler aus Artern | 26.09.2014 | 22:29  
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