Neujahrsempfang in Pößneck - Thüringentag im Juni ist besonderer Höhepunkt 2015

Schüler der sechsten Klasse der Regelschule Prof.-Franz-Huth umrahmten mit Liedern und Gedichten feierlich den Neujahrsempfang. (Foto: Mario Keim)
Pössneck: Bilke-Festsaal | .

Von Mario Keim

Den „Wind der Veränderung“ sangen symbolisch die Schüler einer sechsten Klasse aus der Regelschule Prof. Franz Huth herbei, indem sie am Mittwoch zu Beginn des Neujahrsempfangs der Stadt Pößneck die Rockballade „Wind of Change“ der Scorpions sangen.

Dieses Lied passte sehr gut zu dem Film, der später im Bilke-Festsaal zu sehen war und die Gäste über die spürbaren Veränderungen im Jahr 2014 informierte. Dazu zählten Veränderungen auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei, die abgeschlossene Sanierung des Gymnasiums, die Neugestaltung der Fußgängerzone in der Breiten Straße und der Krautgasse, Fortschritte bei der aufwändigen Sanierung des denkmalgeschützten Schützenhauses, aber auch so manche Baustelle.

„Der Begriff Baustelle ist so negativ besetzt – zu Unrecht“, warb Bürgermeister Michael Modde (FDP/Freie Wähler) um mehr Verständnis bei der Umsetzung von städtischen und privaten Bauvorhaben.

„Es gibt ein Leben nach dem Thüringentag“ machte das Stadtoberhaupt zugleich deutlich, dass auch nach dem großen Festhöhepunkt im Jahr 2015 städtebauliche Ziele in Angriff genommen werden sollen.

Neben dem Thüringentag vom 26. bis 28. Juni unter dem Motto „Viele Seiten: Pößneck“ widmet sich die Stadt dem 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum mit Mosbach und Forchheim, aber auch dem großen Jubiläum der Klostergründung vor 700 Jahren. An dessen Gründungsort, dem Gebäudekomplex am Klosterplatz 2-4-6, wird in diesem Jahr am 7. Juni das neue Stadtmuseum eröffnet werden.

Michael Modde brachte auch seine Anerkennung und seinen Respekt vor den Vertretern der einheimischen Wirtschaft zum Ausdruck: „Es macht mich stolz zu sehen, in welchen Märkten Pößnecker Unternehmen tätig sind.“ Zugleich warb er bei den Pößneckern dafür, aktiv daran mitzuwirken, damit Gemeinschaft neu entstehen kann. „Wir sollten die Werte der Gesellschaft leben, aber nicht preisgeben.“

Als verdienstvolle Bürger wurde vom Bürgermeister eine Gruppe ausgezeichnet, die seit sechs Jahren den Osterbrunnen der Stadt auf dem Marktplatz attraktiv gestaltet. Dazu zählen stellvertretend Bärbel Benz, Initiatorin Monika Haas und Jens Hauke. Dietmar Schwesig nahm die Ehrung stellvertretend für seinen Vater Walter entgegen. Der langjährige Fotografenmeister aus Pößneck, der heute in einem Heim in Gera lebt, hatte den Nachlass seines Geschäftes der Stadt Pößneck in einem Umfang von 77 Umzugskartons für das Archiv zur Verfügung gestellt.
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