Die Spannung steigt

Das Beinlich Racing Team betreut zur Zeit 8 Fahrer.
 
Zwei fertige Maschinen bereit für die Saison
Der Motorsport begeistert in vielerlei Hinsicht Fans von jung bis alt. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, ein Teil dieses faszinierenden Sports zu sein, oder sogar selbst auf einem PS-starken Motorrad zu sitzen? Und damit sind nicht die Sonntagsausflüge auf den Bundesstraßen des Landes gemeint, sondern die Rennstrecke. Für einen jungen Motorsportbegeisterten geht dieses Jahr ein Traum in Erfüllung. Mein Name ist Vanessa Filler und ich möchte sie diese Saison auf dem Laufenden halten. Darüber, wie die Saison verläuft und vor allem, wie sich unser Nachwuchstalent weiter entwickelt und bei jedem Renn- oder auch Trainingswochenende dazu lernt.

Das ist Nick

Als Quereinsteiger aus dem Kartsport hat man es nicht leicht. Das weiß Nick Filler, der 9jährige Neueinsteiger im Motorrad- Straßenrennsport aus Neustadt an der Orla. Doch seit seiner ersten Testfahrt auf der Trainingsmaschine seines Freundes im September letzten Jahres hat sich der ehrgeizige Schüler ein Ziel gesetzt: Er will im ADAC Mini Bike Cup in der Saison 2013 gemeinsam mit ca. 60 weiteren nationalen und internationalen Nachwuchstalenten starten und in jedem Rennen bessere Resultate erzielen. Erfahrungen sammeln ist die Devise, so dass Nick sich eine solide Grundlage für die nächste Saison schaffen kann.
Das Wichtigste ist, dass Nick Fahrpraxis bekommt und lernt, mit seinem Motorrad umzugehen. Deshalb muss er so viele Trainingseinheiten wie möglich mitnehmen, bevor die Saison am 4.Mai mit den ersten Rennen in Templin beginnt. Schon im letzten Jahr lernte Nick eine der Rennstrecken, die er dieses Jahr befahren wird, kennen. Die Rede ist von der Outdoor- Kartbahn in Cheb. Hier bekam der Schüler einen ersten Eindruck einer kleinen Rennstrecke vermittelt, als er gemeinsam mit ein paar seiner diesjährigen Konkurrenten ein Trainingswochenende auf seinem Motorrad absolvierte. Auch dieses Jahr muss Nick noch einige Testfahrten bestreiten, um einen guten Saisonstart hinzulegen. Dabei handelt es sich aber nicht nur um Fahren auf dem Prüfstand, sondern auch um ein 3tägiges Trainingslager in Wittgenborn und anschließend ein Test in Italien.

Seine Unterstützung

Bei seinem spannenden Hobby wird Nick natürlich von seiner Familie unterstützt, die ihn auf jede Strecke begleiten und ihm wichtiges technisches Knowhow, wichtigen seelischen und motivierenden Beistand leisten wird. Außerdem fährt Nick unter den Farben des Beinlich Racing Team e.V. aus Pößneck. Das Team stellt neben dem Motorrad, eine Honda NSR 50, auch eine Fahrerkombi in den Teamfarben. Weiterhin unterstützt der Teamchef Knut Beinlich „seine“ Nachwuchsfahrer mit den Erfahrungen aus einer 20jährigen Karriere im nationalen Motorradrennsport und ist stets versucht, diese den Kindern interessant und erfolgreich zu vermitteln.

Das Team

Derzeit umfasst das Team 8 Fahrer in den Nachwuchsklassen des deutschen Motorradsports. Diese beginnen mit den ganz kleinen, dem ADAC Pocketbike Cup. Danach steigen die kleinen Rennfahrer auf in den ADAC Mini Bike Cup, der noch einmal in Zweitakt- und Viertaktmotorräder und in die Klassen Einsteiger und Nachwuchs unterteilt ist. Mit ca. 13 Jahren folgt die nächste Stufe: Der ADAC Junior Cup. Will man dann noch immer dem Motorrad treu bleiben, gibt es viele Möglichkeiten, weiter zu machen. Das Beinlich Racing Team entschied sich nun schon im zweiten Jahr für die idm/Moto 3. Diese Klasse existiert erst seit dem letzten Jahr und bietet den Fahrern völlig neue Aufstiegschancen, da sie an die Moto GP- Klasse Moto 3, eine Weltmeisterschaft, angelehnt ist.
Schon seit Anfang des Jahres bereitet sich das Team gemeinsam mit Eltern und Fahrern auf die neue Saison vor. Um den kleinen Rennfahrern die kostspielige Saison zu ermöglichen, gehen viele Eltern auf Sponsorensuche. Jeder Sponsor bekommt einen eigenen Aufkleber auf dem Motorrad, dem Monteurszelt, dem Transportfahrzeug oder eventuell der Fahrerkombi, so dass nebenbei noch Werbung für die Gönner gefahren wird. Im Team arbeiten mehrere Mechaniker, Lackierer usw. zusammen, um den Kindern ein funktionstüchtiges Motorrad, welches nebenbei noch gut aussieht, bereit zu stellen. Sobald die Motorräder soweit fertig sind, heißt es für die Kids: Rauf auf den Prüfstand, Schalten lernen und üben und Motoren einfahren. Und wenn dann alles bereit ist, geht die Saison auch schon los.
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