Erfolgreicher Saisonauftakt für Rallyefahrer des MSC Pößneck

Pößneck: Motocross-Strecke | Zwei Rallyeteams kommen am vergangenen Wochenende bei Rallye Wittenberg ins Ziel

Pößneck, den 02.04.2012

Für zwei Rallyeteams des MSC Pößneck e.V. und 65 weitere Teams fand am letzten Märztag rund um die Lutherstadt Wittenberg der erste Lauf zum Deutschen Schottercup statt (www.schotter-cup.de).
Für die Teams von Fahrer Sebastian Klett (Gössitz) und Co-Pilot René Sebesta (Pößneck) in ihrem BMW E30 318 IS sowie für das erst neu in den MSC Pößneck eingetretene Rallyeteam um Fahrer Raphael Ramonat (Trusetal) und seinen Co-Piloten Steffen Schmidt (Altenbeuthen) auf Mitsubishi Lancer EVO 6 standen 35 km, meist tiefer Sand, aber auch fester Schotter und 20% Asphalt auf dem Plan.

Das Team Klett/Sebesta ging hochmotiviert ans Werk und konnte nach der ersten Schleife, bestehend aus drei Wertungsprüfungen (WP), mit Platz vier in der Klasse und dem 12. Gesamtrang zufrieden sein.
Nach der Pause folgten dieselben Prüfungen noch einmal, die zwischenzeitig extrem gezeichnet und von Regen und Schnee rutschig waren. Dies resultierte für Klett/Sebesta in einem Dreher auf der schlammigen Fahrbahn, der auch noch einen platten Reifen provozierte. Durch den Zeitverlust von ca. 45 Sekunden fiel das Team auf Platz 5 in der Klasse zurück und beendete die Rallye als 23. im Gesamtklassement. „Trotzdem hat uns das perfekte Zusammenspiel von der Rallye, dem Auto und der Besatzung riesigen Spaß gemacht.“ so Co-Pilot René Sebesta im Nachhinein mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Mit einem hervorragenden vierten Platz in der Gesamtwertung sowie Platz zwei in der Gruppe und Klasse H16 startete das Team Raphael Ramonat/Steffen Schmidt erstmals für den MSC Pößneck in die Saison. Bis zur dritten von insgesamt sechs Wertungsprüfungen lief auch bei ihnen alles nach Plan. Ein 3. Platz auf dem Treppchen war in Reichweite. Doch nach der Halbzeit durchfuhr das Team zu schnell ein großes Loch auf der Strecke. Der folgende heftige Aufschlag riss den vorderen linken Stoßdämpfer aus dem Federbeindom und verkeilte sich im Radhaus. Eigentlich hätte man an dieser Stelle aufgeben müssen, aber das Team Ramonat handelte nach der Devise: Jetzt erst recht! „Vor jeder WP reparierten wir den Schaden notdürftig und konnten somit weiterfahren.“ erzählt Fahrer Raphael. Trotz allen Ehrgeizes gelang es den beiden nicht die fehlenden fünf Sekunden zum drittplatzierten Team aus Tschechien auf den verbleibenden WPs aufzuholen. So belegten sie am Ende den undankbaren vierten Gesamtrang, erreichten aber immerhin als zweitbestes deutsches Team das Ziel. Das namhafte Starterfeld führte letztendlich der Finne Jaakko Keskinen (Mitsubishi Lancer Evo 7) an.

Als nächste Veranstaltungen stehen für das Team Ramonat/Schmidt die Rallye Neuruppin in 14 Tagen und für Klett/Sebesta die ADAC-Roland Rallye Nordhausen in 3 Wochen auf dem Plan.

2.714 Zeichen

Text: Jenny Gäbler, Pressesprecherin MSC Pößneck e.V. im DMV
Foto: Jörg Ullmann
BU: Das Team Klett/Sebesta mit ihrem BMW E30 318 IS auf rasanter Fahrt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige